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ISBN978-5-4485-8366-7

     Ridero




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Von Mir Und Meiner Familie

Ich hei?e Wladimir Petrow. Ich bin 18Jahre alt. Ich m?chte Ihnen etwas von meiner Familie erz?hlen. Meine Familie ist gro?. Ich habe einen Vater, eine Mutter, Geschwister und einen Gro?vater. Wir sind sechs Personen inder Familie. Vor allem m?chte ich ein paar Worte ?ber meine Eltern sagen. Mein Vater ist Arzt von Beruf. Er ist im Krankenhaus t?tig. Er ist ein guter Fachmann. Mein Vater ist ein breitschultriger Mann von hohem Wuchs, mit blondem Haar und blauen Augen. Er ist 48Jahre alt. Er singt gern. Wenn wir freie Zeit haben, spiele ich Gitarre, und wir singen alle zusammen. Mein Vater hat Verst?ndnis f?r viele Sachen. Er kann Fernsehapparate, Uhren, Waschmaschinen und andere Sachen reparieren. Er ist charakterfest, zielbewusst, arbeitsam und hilfsbereit. Er wird von allen Menschen geachtet. Meine Mutter ist Lehrerin. Sie unterrichtet Geschichte inder Schule. Ihr Beruf gef?llt ihr sehr. Sie ist eine sch?ne Frau mit braunem Haar. Sie ist 45, aber sie sieht bedeutend j?nger aus. Jeden Morgen turnt sie. Sie ist schlank, heiter und immer guter Laune. Ihre Lieblingsbesch?ftigung ist Stricken. Meine Eltern sind seit 26Jahren verheiratet. Sie haben viele gemeinsame Interessen. Im Sommer machen sie Wanderungen, fahren Boot und angeln. Die Mutter f?hrt den Haushalt und sorgt f?r alle Familienmitglieder. Alle Kinder helfen ihr dabei. Ich wasche Geschirr, gehe oft einkaufen und r?ume die Wohnung auf. Mein Gro?vater ist Rentner. Er wohnt mit uns und hilft den Haushalt f?hren. Im Sommer arbeitet er viel auf dem Lande. Er ist ein guter G?rtner und hat geschickte H?nde. Mein Bruder Oleg ist 25Jahre alt. Er hat vor kurzem die Hochschule absolviert. Jetzt ist er ineinem Gro?betrieb als Ingenieur t?tig. Er ist ledig. Er treibt gern Sport, liest sch?ne Literatur und begeistert sich f?r Musik. Meine Schwester Tanja ist 10Jahre alt. Sie geht indie Schule. Sie will Lehrerin werden. Ich m?chte Fremdsprachen studieren. Ich habe vor, an der Universit?t zu studieren. Ich bin hoch von Wuchs, blondhaarig und habe einen ausgeglichenen Charakter. Ich bem?he mich, immer guter Laune zu sein. Unsere Familie hat viele Verwandte und Freunde. Und wir vertragen uns gut.4

Vokabeln

pl Geschwister   vor allem   () von Beruf  achten (-te, -t)  unterrichten (-te, -t)  guter Laune sein    n Stricken  Wanderungen machen (-te, -t)  den Haushalt f?hren (-te, -t)    einkaufen (-te, -t)  ,  aufr?umen (-te, -t) ,   auf dem Lande  geschickte H?nde   sch?ne Literatur   sich begeistern (-te, -t) (f?r A)  (-) ausgeglichener Charakter   sich vertragen (u, a)  

Fragen

1. Wie hei?en Sie? 2. Wie alt sind Sie? Wann haben Sie Ihren Geburtstag? 3. Ist Ihre Familie gro?? Wie viele Personen z?hlt die Familie? 4. Haben Sie Geschwister? 5. Wie alt sind Ihre Geschwister? 6. Was sind Ihre Eltern von Beruf und wo arbeiten sie? 7. Wof?r begeistern sich Ihre Eltern? 8. Welche gemeinsamen Interessen haben die Eltern? 9. Wer f?hrt den Haushalt? 10. Was ist Ihre Lieblingsbesch?ftigung? 11. Was m?chten Sie werden? 12. M?chten Sie an einer Hochschule studieren? 13. Haben Sie Verwandte und Bekannte? 14. Wie vertragen sie sich?

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Eink?ufe 

: Sofia, 022012

Eink?ufe 

Wenn wir etwas einkaufen sollen, gehen wir ins Kaufhaus. Wir gehen indie B?ckerei, wenn wir Brot brauchen. K?se, Salz, Kaffee, Tee, Zucker und andere ?hnliche Produkte werden im Lebensmittelgesch?ft verkauft. Wir besuchen den Gem?seladen, um Gem?se zu kaufen, Kuchen und S??igkeiten verkauft man inder Konditorei. Aber jetzt haben inviele Lebensmittelgesch?fte einige Abteilungen, wo alle Warenarten verkauft werden: Getr?nke, Wurst, Obst, Gem?se und Fleisch.

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Heute hat jeder Bezirk injeder Stadt einen Supermarkt, wo es mehrere Abteilungen mit verschiedenen Lebensmitteln gibt. Sie kommen herein, nehmen einen Korb, und bald kommen Sie mit allem heraus, was Sie f?r einige Tage brauchen. Diese Art des Kaufens kam vom Westen. Sie bezahlen nur am Ausgang. Die Kassierer rechnen sehr schnell Warenwert mit Hilfe elektrischer Kassenapparate, deshalb gibt es keine Schlangen.

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Wenn meine Mutter inden Supermarkt geht, begleiten sie ich oder mein Vater, denn wir kehren mit schwerer Last zur?ck. Wir kommen herein, Mutti sucht aus, was sie braucht. Warenvielfalt ist beeindruckend.

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Das sind Gefl?gel, Fleisch, Fisch, verschiedene Wurstsorten. Inder Brotabteilung kann man Roggen- und Weizenbrot, Geb?ck kaufen. Inder Milchabteilung saure Sahne, Milchgetr?nke, verschiedene Joghurts, Butter, K?se, Sahne, und Milch. Wir kaufen Brot, etwas Fleisch oder Fisch. Auf den F?chern mit S??igkeiten und konservierten Fr?chten gibt es viele Waren mit den Etiketten. Sie sehen sehr verlockend aus. Wir kaufen frisches Gem?se und Konserven f?r Vorspeisen und Picknicks.

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Die Menschen kaufen das Essen fast t?glich, aber sie sehen oft, ob sie noch etwas brauchen irgendwelche Kleidung, Hausger?te, Schreibwaren. F?r solche Waren sind spezielle Kaufh?user vorhanden. Wir kaufen Schuhe im Schuhkaufhaus, B?cher im B?cherladen und Kleidung im Bekleidungskaufhaus. Oft gehen wir aber ineinen gro?en Supermarkt, wo man vieles kaufen kann.

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Jedes Kaufhaus hat viele Abteilungen. Es gibt spezielle Abteilungen von Haushaltsartikeln, Elektrowaren, Porzellan, Sportwaren, Schuhen, Textilien, Kinder-, Frauen- und Herrenkleidung. InKaufh?usern gibt es gew?hnlich keine Selbstbedienung. Injeder Abteilung arbeitet ein Verk?ufer, der alle von Ihnen gefragten Waren zeigt.

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Leben InDer Stadt

Das Leben inder Stadt hat Vorteile und Nachteile. F?r den Stadtbewohner ist es g?nstig, dass er hier eine Arbeitsstelle leichter fi nden und verschiedene Verkehrsmittel benutzen kann. Au?erdem hat er verschiedene M?glichkeiten f?r Erholung. Er kann ins Theater oder ins Museum gehen. Der Stadtbewohner besucht auch Filmtheater, Konzerts?le, Ausstellungen, Zirkus oder er kann sich einfach im Park oder inder Gr?nanlage ausruhen. Wenn er Geld hat, kann er ineinem Restaurant seinen Abend verbringen, Musik h?ren, tanzen und gut essen. Wenn er genug Zeit hat, kann er durch die Stadt spazieren gehen und Sehensw?rdigkeiten bewundern. Inder Stadt 96herrscht immer reges Leben. Die Stadt bringt Abwechslung ins Leben, und hier werden Sie keine Langeweile haben. All das sind positive Seiten des Lebens ineiner Stadt. Aber es gibt auch viel Negatives. Wenn Ihre Arbeit nicht gut bezahlt ist, dann k?nnen Sie sich viele Sachen nicht leisten, denn das Leben inder Stadt ist oft sehr teuer. Es ist auch sehr schwer, eine gute preiswerte Wohnung zu fi nden. Au?erdem sind die ?ffentlichen Verkehrsmittel sehr ?berf?llt und schmutzig, besonders zu den Hauptverkehrszeiten oder an Sonn- und Feiertagen. Jeder St?dter sucht sich einen Platz im Freien und gr?nes Gras, um sich auszuruhen. Und trotz alledem kann sich der Mensch hier einsam f?hlen. Ich denke, dass das Stadtleben mehr f?r die jungen Leute anziehend ist. Sie haben Unruhe der Stadt gern. L?rm und Schmutz st?ren sie auch nicht. Aber die meisten Menschen, wenn sie ?lter werden, bevorzugen Ruhe und frische Luft auf dem Lande.

Vokabeln

n Verkehrsmittel (-)   f Gr?nanlage (-n)  pl Sehensw?rdigkeiten bewundern (-te, t)  -  Abwechslung bringen (a, a)   herrscht reges Leben  ,   pl Hauptverkehrszeiten   auf dem Lande   FRAGEN 1. Welche Vorteile haben die Stadtbewohner? 2. Welche Kultureinrichtungen k?nnen sie besuchen? 3. Wo k?nnen sich die Stadtbewohner ausruhen? 4. Ist es langweilig, inder Stadt zu leben? 5. Was sind Nachteile des Stadtlebens? 6. Warum kann sich der Stadtbewohner einsam f?hlen? 7. Was halten Sie von dem Stadtleben?

  

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Stadt UndLand

Heute verlassen die Menschen inder ganzen Welt ihre kleinen D?rfer und fahren indie St?dte, um dort eine Arbeitsstelle zu fi nden. Das vollzieht sich seit 200Jahren. Wenn inder Stadt oder inder N?he der Stadt neue Industriebetriebe entstehen, so k?nnen hier neue Menschen Arbeitsstellen haben. Die Familien dieser neuen Arbeiter brauchen Schulen, Krankenh?user und Kaufl ?den. So entstehen noch neue Arbeitspl?tze im Dienstleistungsbereich. Also die St?dte werden immer gr??er. Jede Gro?stadt hat eine Gesch?ftsgegend, wo die Gesch?ftsh?user gro?er Gesellschaften ihren Sitz haben. Hier k?nnen Sie riesengro?e Stadtviertel von Himmelskratzern sehen. Hier befi nden sich auch sehr viele Gesch?ftsh?user, indenen viele Menschen aus den Vororten t?tig sind. T?glich legen sie einen Weg nach Hause zur?ck. Inden Vororten gibt es alles N?tige, was die Einwohner brauchen. Aber was kann aus den Gro?st?dten werden? Sie haben heute gro?e ?kologische und Verkehrsprobleme, weil sie ?berbev?lkert sind. Ich glaube, dass es am besten ist, ineiner kleinen Stadt zu leben. Das Leben auf dem Lande aber sichert den Menschen ein gesundes Leben, denn hier gibt es keine gro?en ?kologischen Probleme. Die Einwohner haben jederzeit frische Lebensmittel. Sie arbeiten an der frischen Luft. Die brauchen t?glich keine ?ffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen. Auf dem Lande kann man sich auch gut erholen, weil alle Erholungsorte ganz inder N?he liegen. Und was Dienstleitungen betrifft, so haben sie gleiche Bedingungen f?r das 98Leben wie die St?dter. Die Einwohner der D?rfer kennen einander gut, sie helfen einander und leben wie eine Gro?familie. VOKABELN sich vollziehen (o, o)  m Dienstleistungsbereich (-e)   f Gesch?ftsgegend (-en)   n Gesch?ftshaus (-h?user)  pl Erholungsorte   pl Bedingungen  Sitz haben 

Fragen

1. Warum verlassen die Einwohner ihre D?rfer und fahren indie St?dte? 2. Auf welche Weise werden die St?dte gr??er? 3. Was wissen Sie von den Gesch?ftsgegenden inden Gro?st?dten? 4. Warum m?ssen die Angestellten der Gesch?ftsh?user t?glich lange Fahrten machen? 5. Welche Probleme haben die Einwohner der Gro?st?dte? 6. Was halten Sie von dem Leben auf dem Lande? 7. Wo ziehen Sie vor, zu leben, und warum? 8. Welche Vorteile hat das Leben auf dem Lande?

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Dialog

Erich: Gr?? dich, Eva. Es freut mich, dich inunserer Stadt zu sehen. Was hat dich hierher gef?hrt? Eva: Gr?? dich auch, Erich. Wei?t du noch immer nicht, dass ich hier an der Uni seit drei Monaten studiere? Erich: Das ist aber prima. Freut mich sehr. Und wo wohnst du, im Studentenheim? Eva: Nein, nicht. Ich wohne hier privat. Ich miete ein Zimmer bei den Bekannten meiner Mutter. Erich: Und wo wohnen jetzt deine Eltern? Eva: Sie wohnen immer noch auf dem Lande inihrem Privathaus. Erich: Gef?llt es ihnen, auf dem Lande zu leben? Eva: Nein. Jetzt nicht mehr. Das Haus ist zu gro? und zu teuer. Mein Vater arbeitet nicht mehr. Er ist Rentner. Auch das Auto haben die Eltern verkauft. Jetzt m?chten sie indie Stadt ziehen ineine kleine Wohnung. Sie m?chten eine nicht teure Wohnung haben. Erich: Gibt es Schwierigkeiten bei den Eltern? Eva: Leider ja. Die Eltern haben jetzt auch mir zu helfen, denn mein Stipendium ist knapp und das Leben inder Stadt ist, wie du wei?t, sehr teuer.

Bei den Gro?eltern

Ich lebe inder gro?en Stadt. Aber ich fahre oft aufs Land. Dort wohnen meine Gro?eltern. Ich besuche sie gern.

Das Haus meiner Gro?eltern ist nicht neu, aber gro?. Sie haben einen Hof und einen Garten. Im Garten gibt es viel Obst und Gem?se. Im Hof lebt ein Hund. Er hei?t Muhtar und ist mein bester Freund. Wir spielen oft zusammen. Ich gehe auch oft inden Wald. Ich suche dort Pilzen und sammle Beeren.

Oft helfe ich meinen Gro?eltern bei der Arbeit. Auf dem Lande ist es sehr interessant.

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Familie 

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Mein Freund

Mein bester Freund hei?t Paul. Wir haben uns vor zehn Jahren befreundet. Wir sind Altersgenossen. Paul wohnt inder N?he von meinem Haus, und wir sehen uns sehr oft. Paul ist hoch von Wuchs und schlank. Er ist blondhaarig. Er hat gro?e blaue Augen, eine gerade Nase und d?nne Lippen. Er ist ein Brillentr?ger. Paul ist ein pr?chtiger Junge. Er ist ehrlich und gerecht, feinf?hlig und gutm?tig. Ich bin sicher, dass man sich auf ihn injeder Situation verlassen kann. Er l?sst keinen im Stich. Paul ist 20Jahre alt, aber er ist verantwortungsbewusst. Jede Sache, die er anf?ngt, f?hrt er immer zu Ende. Er ist wortkarg und das gef?llt mir an ihm nicht. Aber trotzdem ist es mir angenehm, mit ihm befreundet zu sein. Paul hat einen Bruder, der die achte Klasse besucht und ein bekannter Sportfreund ist. Pauls Vater ist ein ber?hmter Arzt. Er wird von vielen Menschen hochgeachtet, weil er ein gro?er Fachmann und ein gro?artiger Mensch ist. Er begeistert sich f?r Sport und Musik. Pauls Mutter ist Geschichtslehrerin. Sie erteilt die Geschichtsstunden inder Schule. Paul begeistert sich f?r Kunst, Literatur und Geschichte. Viel Zeit verbringen wir zusammen. Wir besuchen mit ihm Museen, Ausstellungen und Kinos. Wir besprechen mit ihm Filme, Kunstwerke, B?cher. Wir sprechen auch ?ber Fernsehprogramme und ?ber die Politik. Wir vertragen uns mit Paul sehr gut. Wir streiten nicht. Und wenn zwischen uns manchmal ein Missverst?ndnis entsteht, so bem?hen wir uns, es zu beseitigen. Paul ist immer hilfsbereit und bescheiden. Daf?r achte ich ihn sehr. Wenn wir uns manchmal eine Zeitweile nicht sehen, so sehne ich mich nach ihm. Unsere Freundschaft hilft mir, dass ich mich stark und sicher f?hle.

Vokabeln

sich befreunden (-te, t)  m Altersgenosse (-n) ,  ein pr?chtiger Junge   feinf?hlig und gutm?tig   im Stich lassen (ie, a)   verantwortungsbewusst  etw. zu Ende f?hren   sich begeistern (-te, t) (f?r A)  (-) sich sehnen (-te, t) (nach D)  (-) sicher 

Fragen

1. Haben Sie gute Freunde? 2. Wer ist Ihr bester Freund? Wie hei?t er? 3. Seit wann sind Sie befreundet? 4. Wo wohnt er? 5. Sind Sie Altersgenossen? 6. Sehen Sie sich oft? 7. Wie sieht Ihr Freund aus? 8. Welchen Charakter hat er? 9. Wie verbringen Sie Ihre Freizeit? 10. Was besuchen Sie mit ihm? 11. Welche Probleme besprechen Sie mit ihm? 12. Wof?r begeistert sich Ihr Freund? 13. Wie vertragen Sie sich? 14. Was gef?llt Ihnen an Ihrem Freund am besten?



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Wir erkl?ren, warum Rituale so wichtig sind und wie Sie Ihre ganz pers?nliche Familientradition entwickeln k?nnen.

Rituale, das sind nach einem festen Schema immer gleich ablaufende Handlungen, und es gibt sie injeder Familie. Oft ist man sich ihrer gar nicht bewusst und bemerkt sie erst, wenn sie vermisst werden, wenn zum Beispiel nach einem Umzug die Kinder die alten Traditionen einfordern. Rituale sind aber mehr als nur liebgewonnene Gewohnheiten oder feste Familienregeln: Rituale machen Familien stark und sind wichtig f?r die emotionale Entwicklung von Kindern. Gerade weil invielen Familien heute durch berufliche Mobilit?t und neue Lebensformen Kontinuit?t schwieriger geworden ist, sind Rituale besonders notwendig. Sie bereichern das Familienleben invielerlei Hinsicht.

Halt und Orientierung

Die Kuschelzeit auf dem Sofa nach dem Kindergarten, das Heile-Heile-Segen-Pusten bei Blessuren das sind kleine Fixpunkte, die f?r Sicherheit sorgen und Geborgenheit schenken. Wenn der Abend mit Z?hneputzen, Stofftier-Spielen und Vorlesen immer gleich abl?uft, hilft das, zur Ruhe zu kommen. Denn wenn der Alltag vorhersehbar ist, haben Stress und ?ngste weniger Chancen. Schon ganz kleine Babys lassen sich durch Rituale entspannen. Wenn das Licht gedimmt und das Abendlied angestimmt wird, schaltet ihr Organismus automatisch herunter und stellt sich aufs Schlafenein.

Rituale sind Lichtblicke: Das Anz?nden des Adventskranzes beim Abendessen, das Taschenbuch, das Oma f?r jedes Zeugnis spendiert (egal wie es ausgefallen ist) solche Traditionen lassen den manchmal grauen Alltag ein bisschen leuchten und schaffen Vorfreude auf etwas Zuverl?ssiges, das Kinder auff?ngt, auch wenn der Tag mal weniger sch?nwar.

Erziehungshelfer

Nicht nur Kinder tun sich mit Ritualen leichter. Auch f?r Eltern sind sie eine gro?e Unterst?tzung im t?glichen Erziehen, im Vermitteln von Werten und Regeln. Wenn die Geschwister-Reihenfolge beim Gute-Nacht-Sagen, das H?ndewaschen vor dem Essen, der s??igkeitenfreie Samstag erst mal fest als Familientradition etabliert sind, erspart man sich eine Menge Diskussionen. Rituale wiederholen sich und dadurch lernen Kinder sie besonders schnell, und wenn es nur der Fingerreim beim N?gelschneiden ist. Aber auch die Offenheit f?r Neues steigt, wenn Kinder ein sicheres Ger?st haben, an dem entlang sie sich weiterentwickeln k?nnen.




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