Begehre!
Берардино Нарделла









Berardino Nardella









BEGEHRE!






Der Autor gibt keine Ã¤rztliche Beratung und verschreibt keine Methode zum Behandeln von Gesundheitsproblemen oder psychischen Problemen.









Vielmehr sollen generelle Informationen zum Wohlbefinden von KÃ¶rper, Seele und Geist gegeben werden.





Auch Ã¼bernimmt der Autor keine Verantwortung fÃ¼r Ihr Handeln, wenn Sie die in diesem Buch enthaltenen Informationen nutzen, was Ihr vorbehaltloses Recht ist.





























Titelbild:





"Ship of dreams" von Thomas Budach Creative Commons

Editing und Revision des Textes von Marianna Rossi




Inhaltsverzeichnis




ÃBER DIESES BUCH  (#u24f93215-f078-5ef7-bc2c-94cbb1a4d964)

ERSTER TEIL WARUM ERFÃLLEN SICH WÃNSCHE NICHT?  (#u62e55b32-b5bc-5cc6-9d24-4b2502bdf925)

UNSERE BEGEHREN ALS TREIBENDE KRAFT DES LEBENS  (#u25ca5488-a953-5926-9aa6-6b740524a4d7)

CARPE DIEM  (#uc691739e-582a-5a2a-bfca-49797dcad815)

 GLAUBEN UND ZUVERSICHTLICHES ERWARTEN  (#u1008c24c-0d84-52e7-82e9-2da7e1c64ad7)

EINSCHRÃNKENDE VORBEHALTE  (#litres_trial_promo)

FOKUS UND MENTALE ÃBERZEUGUNG  (#litres_trial_promo)

GEDULD UND AUSDAUER  (#litres_trial_promo)

LIEBE DICH SELBST  (#litres_trial_promo)

SIND ES MEINE ODER VON ANDEREN PERSONEN?  (#litres_trial_promo)

WILL ICH ES WIRKLICH?  (#litres_trial_promo)

KÃNNEN WIR DIES?  (#litres_trial_promo)

MORGEN, MORGEN ... DAS AUFSCHIEBEN  (#litres_trial_promo)

DAS UNBEKANNTE UND SEINE WUNDER  (#litres_trial_promo)

DAS SCHEITERN  (#litres_trial_promo)

GEFÃHLE â EIN LÃCHELN MACHT DEN UNTERSCHIED  (#litres_trial_promo)

ZWEITER TEIL UNSERE BEGEHREN VERWIRKLICHEN (#litres_trial_promo)

BEWUSSTSEIN  (#litres_trial_promo)

TAGEBUCH  (#litres_trial_promo)

TAGEBUCH DER GUTEN VORSÃTZE  (#litres_trial_promo)

AUTOSUGGESTION - DIE SELBSTBEEINFLUSSUNG  (#litres_trial_promo)

DIE FRAGETECHNIK  (#litres_trial_promo)

... UND SCHLIESSLICH ...  (#litres_trial_promo)

LITERATURNACHWEIS  (#litres_trial_promo)

Danksagung (#litres_trial_promo)







Ich vertrete eine Welt, in der jeder glÃ¼cklich und in Frieden lebt und jede Person sich und ihre Begehren verwirklichen kann.

Jeder sollte seine Einzigartigkeit zum Ausdruck bringen und zur GroÃartigkeit der SchÃ¶pfung beitragen kÃ¶nnen.





Es ist meine Mission, an etwas zu glauben und dieses zu verwirklichen.













Berardino Nardella








ÃBER DIESES BUCH






"Das Meer verzaubert, tÃ¶tet, beÃ¤ngstigt, bringt zum Lachen,

verschwindet hin und wieder, bildet seichtes GewÃ¤sser, wird aber auch zum tobenden Sturm,

verschlingt Schiffe, schenkt Reichtum, schweigt, ist weise, sanft, 

stark und

unberechenbar. Aber vor allem: Das Meer ruft!" Alessandro Baricco  





































Dieses Buch soll Hilfsmittel liefern, damit jede Person seine in ihr schlummernden FÃ¤higkeiten entfalten kann.





Wir sind in der Lage, unsere Begehren zu verwirklichen. Wir kÃ¶nnen erreichen, was andere Personen bereits erreicht haben.





Was bewirkt, dass manche Personen Erfolg haben, wÃ¤hrend andere scheitern?

Wie gelingt es uns, zu erreichen, was man will? - Darum geht es in diesem Buch.

Der Autor erlÃ¤utert, wie bestimmte Verhaltensweisen verhindern, sich zu verwirklichen. Es werden nÃ¼tzliche Werkzeuge dargestellt, damit wir unser Dasein neu auf das ausrichten, was wir erreichen wollen.





Unser Dasein ist vergleichbar mit einem Segelschiff auf den Weltmeeren.





Wir sind die KapitÃ¤ne dieses Segelschiffs. Zuerst sollten wir entscheiden, welche Richtung wir einschlagen wollen.





Eventuell wÃ¼nschen wir uns, bestimmte Meere zu befahren, neue LÃ¤nder zu erkunden, an abgelegenen Orten nach SchÃ¤tzen zu suchen, die Grenzen der Welt oder unsere Grenzen ausfindig zu machen und auszukundschaften, exotische Orte zu besuchen oder den Globus zu umrunden. Wer aber keine Richtung und kein Ziel hat, dem fehlt die Leidenschaft und die Motivation. Umgekehrt ruft ein Ziel in uns Emotionen hervor, sowie Ehrgeiz, etwas Bestimmtes zu erreichen. Wir freuen uns, dem Ziel nÃ¤her zu kommen.





Wichtig ist, uns bewusst zu sein, dass wir die KapitÃ¤ne unseres Segelschiffes sind und fÃ¼r unser Leben verantwortlich sind. Wir selbst richten unser Segelschiff auf unser Ziel aus. Wer das Kommando Ã¼ber sein Schiff anderen Personen Ã¼berlÃ¤sst, der beherrscht es nicht selbst, und erreicht nicht die KÃ¼sten, die er sich versprochen hat.





Wer anderen Personen erlaubt, das Kommando zu Ã¼bernehmen, dessen Segelboot befÃ¤hrt Meere, die andere fÃ¼r ihn entschieden haben. Er wird nicht wissen kÃ¶nnen, ob eine solche Reise Freude, ErfÃ¼llung und Verwirklichung bringen wird.





Auch kann er ohne das Kommando Ã¼ber das Segelboot nicht die Fahrtrichtung korrigieren, wenn Hindernisse wie Klippen oder Eisberge gesichtet werden. Diese kÃ¶nnten in GewÃ¤sser fÃ¼hren, in denen das Segelboot versinkt, aufsetzt oder zerstÃ¶rt wird.





Dadurch ist es nicht mÃ¶glich, einen Hurrikan am Horizont zu meiden, dem das Segelboot verhÃ¤ngnisvoll ausgesetzt sein wird, beziehungsweise dieses vor einem Sturm zu retten. Das Segelboot wird den Ereignissen und dem Schicksal des Meeres ausgeliefert sein.





Gewiss geraten wir auch in StÃ¼rme, wenn wir die KapitÃ¤ne unseres Segelschiffes sind. Doch werden wir sie vermeiden oder optimal angehen, indem wir die Segel einholen und unser Anker auswerfen. Jeder Sturm bereichert uns mit Erfahrungen, die wir zu schÃ¤tzen wissen. Wenn uns dann das nÃ¤chste Mal das schlechte Wetter Ã¼berrascht, werden wir vorbereitet sein.





Wenn wir ein Ziel haben, werden uns weder StÃ¼rme, noch ungÃ¼nstige Winde oder schwierige UmstÃ¤nde aufhalten. Das gesetzte Ziel wird uns am Herzen liegen und zu unserem Dasein gehÃ¶ren, sodass wir frÃ¼her oder spÃ¤ter unser Ziel erreichen.





Wann aber werden wir es erreichen?





Der Erfolg wird uns freuen und ErfÃ¼llung bringen, doch gibt sich kein wirklicher Seehund lange zufrieden. FrÃ¼her oder spÃ¤ter segeln wir mit unserem Segelboot auf neuen Meeren, die wir in neuen LÃ¤ndern, um neue SchÃ¤tzen oder neue KÃ¼sten yu erkunden.





Das ist das Leben: Eine Reise in stÃ¤ndiger Suche nach sich selbst und einer Aufgabe. Es ist eine unerschÃ¶pfliche Quelle an MÃ¶glichkeiten und Entdeckungen.





Wir sind die KapitÃ¤ne, die auf den GewÃ¤ssern segeln, welche die Welt, das Leben, unser Dasein und das der anderen darstellen. Das Segelboot symbolisiert unseren gesamten KÃ¶rper. Deshalb ist es wichtig, diesen zu pflegen und zu gewÃ¤hrleisten, dass unser KÃ¶rper immer leistungsfÃ¤hig ist. Das Segelboot darf nicht leck sein, denn dies ist sehr gefÃ¤hrlich, wenn wir auf offener See sind, und das angestrebte Land erreichen wollen.





Der letzte Teil der Metapher zu unserem Leben entspricht unserem Verstand, der nichts anderes ist als die Besatzung.





Gemeint ist das Unterbewusstsein und die 90 Prozent der Gehirnfunktionen, denen wir uns nicht bewusst sind. Sie kÃ¼mmern sich um unser gesamtes Wesen, angefangen beim Ãberleben. AuÃerdem bestimmen sie das Funktionieren unseres gesamten KÃ¶rpers bis hin zu unseren Eigenarten mit den sÃ¤mtlichen durchgemachten (und vorgestellten) Erfahrungen, die in ihnen festgehalten sind.





Die Besatzung ist fÃ¼r das Segelboot wichtig, denn unser KapitÃ¤n kÃ¶nnte seine Aufgabe nicht ohne sie durchfÃ¼hren.





Der Einsatz von robusten, treuen MÃ¤nnern macht hingegen unser Vorhaben mÃ¶glich.









Was aber geschieht, wenn jedes Mitglied der Besatzung macht, was es will? Wenn die Aufgaben nicht klar verteilt sind? Wenn es keine Regeln gibt oder wenn eine Meuterei stattfindet?





Dann hÃ¤tten wir keine Kontrolle Ã¼ber unser Segelboot und wÃ¼rden auf den Wellen des Ozeans treiben.





Es ist somit wichtig, eine Besatzung zu haben, die dem KapitÃ¤n gehorcht. Der KapitÃ¤n muss die Besatzung dank kontinuierlicher Arbeit und Erfahrung sachkundig machen und unterweisen, damit das Segelboot fahrtÃ¼chtig wird.





Das Ruder muss stÃ¤ndig gesteuert werden, denn die Wellen neigen dazu, dessen Kurs umzuleiten. Es ist jemand erforderlich, der stets die Richtung korrigiert und beibehÃ¤lt, die unser Kompass vorgibt. Gewiss wÃ¤re der KapitÃ¤n in der Lage dazu, aber nicht fÃ¼r die gesamte Dauer der Reise.





Wenn wir als KapitÃ¤ne unsere Besatzung gut ausgebildet haben, kÃ¶nnen wir ihnen vertrauen und auf ihre Hilfe zÃ¤hlen. Wir wissen, dass auch sie unser Ziel anstreben.





Wir kÃ¶nnen dann, ungeachtet dessen, was um uns herum geschieht, als FÃ¼hrer auf unsere innere Welt verlassen und unserer treuen Besatzung vertrauen.





Das ist die Absicht dieses Buches. Wir mÃ¼ssen die Rolle Ã¼bernehmen, unser Segelboot zu lieben und zu pflegen sowie dahin zu lenken, wohin wir wollen. Wir mÃ¼ssen unsere Besatzung ausbilden und unterweisen, uns bedingungslos bei der Fahrt zu unterstÃ¼tzen.

Ãbernehmen wir die Verantwortung fÃ¼r diese Rolle, dann hindert uns nichts daran, das anzustreben, zu ersehnen und zu sein, was wir wollen, ob romantische Piraten, Abenteurer oder Entdecker des Unbekannten.





Sobald wir erkennen, dass die Reise bereits begonnen hat und es nie zu spÃ¤t ist, das Ruder auszurichten, beginnt das eigentliche Abenteuer.





Wir selbst entscheiden, zu leben und sobald wir die Route festgelegt und das Ziel gesteckt haben, erwartet es uns. Die LÃ¤nder, die wir vorgenommen haben, zu besuchen, kÃ¶nnen es nicht erwarten, uns mit offenen Armen zu empfangen.





Vielleicht werden wir eines Tages zu den Legenden und den mythischen PersÃ¶nlichkeiten der Olympischen Spiele gehÃ¶ren. Vielleicht werden wir zum VorlÃ¤ufer oder entdecken neue Kontinente, von denen sich niemand vorgestellt hat, dass sie existieren kÃ¶nnten.





Gute Reise, KapitÃ¤n! Sei das Schicksal und das Meer zu Ihren Gunsten!



ERSTER TEIL




UNSERE BEGEHREN ALS TREIBENDE KRAFT DES LEBENS






Wir sind der Stoff, aus dem TrÃ¤ume entstehen und unser kleines Leben wird mit einem Schlaf abgerundet.

William Shakespeare  













































Unsere Begehren sind die wahre und eigentliche Kraft unseres gesamten Daseins.





Zur Geburt kommen wir vÃ¶llig âfreiâ zur Welt und sind Wesen, die weder sich selbst noch die uns umgebende Welt wahrnehmen.





Unser Leben wird anfangs vollstÃ¤ndig von Ãberlebensinstinkten beherrscht. Dies gilt fÃ¼r jede Form des Lebens, einschlieÃlich der Mineralien, obwohl sie gemÃ¤Ã der Biologie leblos sind.





Es ist eine Art Kampf um den eigenen Platz im Universum und im Dasein. Dies gilt selbst fÃ¼r unsere Zellen und Atome, obwohl sie zu einem geschlossenen Ganzen gehÃ¶ren, von dem sie sich nicht trennen kÃ¶nnen. Dieser Instinkt entspricht der unbewussten Erhaltung.





Das Neugeborene sorgt unbewusst fÃ¼r sein Ãberleben. Es ist die unterste Stufe der Pyramide, die Abraham Maslow entwickelt hat, und stellt die Rangfolge der menschlichen BedÃ¼rfnisse hinsichtlich der individuellen ErfÃ¼llung dar.





Diese Skala verdeutlicht die Verwirklichung des Individuums. Um den Gipfel zu erreichen, das heiÃt die volle Verwirklichung des Individuums, mÃ¼ssen zwangslÃ¤ufig die erste und wichtigste bis hin zur letzten Stufe erfÃ¼llt sein.





Die Grundlage der Pyramide besteht aus physiologischen BedÃ¼rfnisse, wie Hunger, Durst und Schlaf. Danach kommt das BedÃ¼rfnis nach Sicherheit und Schutz. Auf dritter Ebene steht das BedÃ¼rfnis nach ZugehÃ¶rigkeit, Zuneigung und Familie. An vierter Ebene kommt das BedÃ¼rfnis nach WertschÃ¤tzung, Ansehen und Erfolg. Die letzte Ebene besteht darin, sich selbst zu verwirklichen.





Jedes BedÃ¼rfnis erfordert fÃ¼r seine Befriedigung eine spezielle Energie, die wir das Verlangen nennen.





Ohne das Verlangen wird sich eine Person niemals verwirklichen kÃ¶nnen, noch eine angesehene Position einnehmen.





Ohne es zu begehren, ist der Mensch nicht in der Lage, eine Familie zu haben und Zuneigung, noch Sicherheit zu erhalten.





BezÃ¼glich dem Ãberleben sind Verlangen automatisch und unbewusst, sodass jedes Individuum vor allem anderen leben will.

Hinsichtlich der Fortpflanzung hat die Natur dafÃ¼r gesorgt, dass dieser Akt derart starke GefÃ¼hle und VergnÃ¼gungen hervorruft, dass kaum darauf zu verzichten ist.





Das oben genannte Kind baut sich zwischen der Flut an Informationen sein Dasein auf und macht diese zu eigen. Es macht sich ein Bild von den AuÃenwelt, von sich selbst und seiner PersÃ¶nlichkeit. Als einzigartiges Wesen zeichnen sie diese Person als einmalig und unnachahmlich aus.





Was bildet sich somit mit der PersÃ¶nlichkeit heraus und was genau prÃ¤gt das Kind aus dem Kontext, in dem es sich befindet? Wie entwickelt sich sein Dasein?





Durch das Begehren.





Das Begehren ist die treibende Kraft des individuellen Daseins. Es entsteht aus einem Willen und Ã¤uÃert sich durch diesen.





Jedes Begehren ist somit ein Bestreben und wÃ¤hrend des gesamten Lebens begehren wir in einem fort. Das mag merkwÃ¼rdig erscheinen, aber es ist so. GewÃ¶hnlich betrachten wir das Begehren als etwas âGroÃes und Starkesâ, als âunrealistisch", als â(fast) unerreichbarâ oder als etwas, fÃ¼r das wir uns sehr anstrengen mÃ¼ssen, um es zu erreichen". Fakt ist, dass unser gesamtes Dasein auf vielen kleinen und groÃen Begehren basiert. Sie prÃ¤gen unser Leben, wie beispielsweise das Begehren, in bestimmter Weise zu erscheinen, zu sein, zu wirken, zu handeln, zu glauben, zu wissen, zu wollen, zu haben, zu kÃ¶nnen usw.





Dies sehen wir besonders deutlich bei Kindern. Bereits beim Spielen kÃ¶nnen wir beobachten, wie unersÃ¤ttlich ihr ununterbrochenes Verlangen ist. Der erwachsene Mensch versucht hingegen zumindest teilweise seine Begehren zu verbergen, auch wenn sie es nicht vollstÃ¤ndig abgelegt haben. Eine erwachsene Person Ã¤uÃert seine Begehren entsprechend der Situation und der anwesenden Personen, in wieweit sie diese fÃ¼r angemessen oder machbar hÃ¤lt.





Das Verlangen ist somit die treibende Kraft, die unser Dasein in eine bestimmte Richtung bewegt. Diese Richtung ist entsprechend unseren Begehren von uns gewollt.





Das Begehren bewirkt tÃ¤tig zu werden. Unsere Begehren bestimmen somit unser Verhalten, beziehungsweise beeinflusst das negative GegenstÃ¼ck des Begehrens, was wir nicht wollen.





Auch dies ist ein Verlangen, jedoch von negativer PrÃ¤gung. Es ist etwas, bei dem wir nicht wollen, dass es eintrifft. Es verleitet uns in Situationen, damit etwas Bestimmtes eintrifft.





Es klingt seltsam, aber dies ist oft so. Wenn wir nicht wollen, das etwas Bestimmtes eintrifft und diese Gedanken mehrmals aufkommen, veranlassen sie unser Unbewusstes dazu, diese ernst zu nehmen. Unser Unbewusstes folgt unseren Anweisungen, ohne sie zu beurteilen. Bei der oberen Verbildlichung besprechen wir unsere Anweisungen nicht mit der Besatzung, welche lediglich die Befehle des KapitÃ¤ns befolgt.

Wichtig sind somit die richtigen Vorgaben. Auf dieses Thema werden wir deshalb spÃ¤ter nÃ¤her eingehen.





Wir werden somit aktiv, da uns unsere Begehren antreiben. Wenn kein solches Verlangen besteht, so wÃ¼rden wir nicht handeln. Demzufolge veranlasst uns nicht jedes Verlangen aktiv zu werden, sondern nur das intensivste Begehren.





BezÃ¼glich der IntensitÃ¤t des Verlangens stellt sich die Frage: Unser gesamtes Leben wird somit von unseren stÃ¤ndigen Verlangen geprÃ¤gt. Was ist demzufolge bestimmend dafÃ¼r, dass unsere einfachsten Verlangen bis hin zur schwierigsten Verwirklichung, eintreten und sich umsetzen lassen und zu unserer Wirklichkeit werden?





Im Grunde mÃ¼ssen drei Schritte bestehen, damit sich unser Begehren verwirklicht. Der erste Schritt besteht aus der IntensitÃ¤t des Verlangens, der zweite ist die hoffnungsvolle Erwartung, dass es sich verwirklicht und der dritte Schritt ist der stÃ¤ndige und anhaltende Wille, der auf das Begehren ausgerichtet ist.





Die Grundlage fÃ¼r jedes Begehren ist dessen IntensitÃ¤t. Je stÃ¤rker das Verlangen ist, desto intensiver ist es, dass sich dieses Begehren verwirklicht.





Die IntensitÃ¤t des Begehrens ist vergleichbar mit einem Feuer, das eine ZÃ¼ndschnur auslÃ¶st, die unsere Leistungskraft explodieren lÃ¤sst. Sie ist das erforderliche Element, ohne welches wir eine potentielle Bombe haben, aber nicht in der Lage sind, sie auszulÃ¶sen.





Diese IntensitÃ¤t ist entscheidet, inwieweit wir unser Begehren verwirklichen.

Begehren, die aus Launen des Augenblicks entstehen und unausbleiblich erlÃ¶schen, um fÃ¼r andere Launen zu weichen, werden sich nie verwirklichen. Sie haben nicht die nÃ¶tige IntensitÃ¤t, um sich zu verwirklichen.





Entsprechend der IntensitÃ¤t des Begehrens, kÃ¤mpfen wir darum, sie zu verwirklichen. Wir mÃ¼ssen uns diese IntensitÃ¤t wie einen Kampf vorstellen, um das zu erhalten, wonach wir uns sehnen.





Diese Kraft allein reicht jedoch nicht aus. Sie wird hingegen unaufhaltsam schwÃ¤cher, wenn wir im zweiten Schritt, der fÃ¼r die Verwirklichung notwendig ist, scheitern, das heiÃt in der Zuversicht, dass sich unser Begehren frÃ¼her oder spÃ¤ter erfÃ¼llt.





Die Ausdauer ist ein unumgÃ¤nglicher und erforderlicher Schritt.





Es sei dabei an ein Projekt eines Hauses gedacht, das aus dem Wunsch eines bestimmten Heims entstanden ist. Zu dem Zeitpunkt, an dem wir es beschlieÃen, wird das Haus nicht automatisch umgesetzt, sondern es benÃ¶tigt seine Bauzeit. Beim Bau kann sich etwas Ã¤ndern oder es kÃ¶nnen Probleme auftreten, die das ursprÃ¼ngliche Projekt Ã¤ndern, was mit weiteren Wartezeiten verbunden ist. Der Bauherr gibt deshalb aber nicht auf, sein gesetztes Vorhaben umzusetzen.





Was auch immer wir begehren, sei es, eine bestimmte Seinsart oder etwas von der Welt zu erhalten, wir mÃ¼ssen davon Ã¼berzeugt sein, dass wir unser Begehren frÃ¼her oder spÃ¤ter erreichen. Wir mÃ¼ssen es nach wie vor begehren.





Wir erreichen nichts, wenn wir nicht Ã¼berzeugt sind, dass wir es erreichen. Wir mÃ¼ssen unsere innere Welt auf ein bestimmtes Ziel ausrichten, indem wir es begehren.





Dieses Konzept kann missverstanden werden. Man kÃ¶nnte fordern, dass wir begehren, reich zu werden. Ein spanisches Sprichwort sagt hingegen, wer von der Hoffnung lebt, stirbt an EnttÃ¤uschung.





Es geht hier aber nicht um das âHoffen", sondern um das zuversichtliche Erwarten. Wir wissen, dass wir es bekommen werden, denn unser Verlangen ist intensiv und unser Wille standhaft auf das Erreichen des Ziels ausgerichtet. Anders ausgedrÃ¼ckt, entsteht ein Verlangen, das sich in unseren Gedanken festsetzt und zu einer zuversichtlichen Erwartung in unseren GefÃ¼hlen und unserem Willen wird. Aufgrund unserer Handlungen drÃ¤ngt dieses Verlangen zu seiner Verwirklichung.





Dies ist keine bloÃe Annahme. Schauen wir uns um. Alles was erfunden wurde, beziehungsweise erreicht wurde ist zwangslÃ¤ufig diesen Weg gegangen.





Nichts von dem, was existiert, wÃ¤re mÃ¶glich gewesen, wenn nicht ein Verlangen bestanden hÃ¤tte und anfangs nur gedanklich, dessen Entstehen hervorgerufen hat.





Egal wie Verlangen entstehen, es hatte auch Archimedes bei seinen Erkenntnissen dazu bewegt, zum "Eureka" zu rufen, mit dem Verlangen, dieses zu entdecken. Der Gedanke hÃ¤tte auch ohne auf fruchtbaren Boden zu stoÃen, verfliegen kÃ¶nnen, wenn sein Verstand nicht bereit gewesen wÃ¤re, ihn umzusetzen.

Das Selbstvertrauen ist die beste FÃ¤higkeit, die wir uns aneignen kÃ¶nnen. Es ist erforderlich, um Erfolg zu haben, wir mÃ¼ssen aber auch Zuversicht haben, was als Optimismus verstanden wird. All dies geschieht nicht blind, sondern wird von der Vernunft geprÃ¼ft.





Ohne Optimismus, ohne Zuversicht und ohne Hoffnung erlischt unsere Kraft und wir hÃ¶ren auf zu kÃ¤mpfen.





Damit haben wir den dritten, erforderlichen Schritt erreicht, nÃ¤mlich der anhaltende Wille, der auf die Verwirklichung ausgerichtet ist.





Unser Wille ist eine enorme Kraft, Ã¼ber die wir verfÃ¼gen. Sie ermÃ¶glicht uns, die Welt aufzurÃ¼tteln.





Unser Wille ist sehr stark und unbegrenzt verfÃ¼gbar sowie fÃ¤hig. Wenn wir etwas wollen, dann begehren wir es zuerst und richten unseren Willen auf das aus, was wir uneingeschrÃ¤nkt begehren. Das zuversichtlich erwartete Ziel wird frÃ¼her oder spÃ¤ter durch die Kraft eintreten, da alle erforderlichen Schritte gemeistert wurden.





Der Wille muss mobilisiert und angetrieben werden. Es ist nichts anderes als das glÃ¼hende Begehren, damit wir ans Ziel gelangen und der Kreislauf beginnt von vorne.





Dieser Grundsatz ist Fakt. Wenn wir ein Ergebnis verwirklicht haben, haben wir es erreicht, auch wenn das Gegenteil eingetroffen ist, nÃ¤mlich wenn man eine bestimmte Sache nicht wollte. Auch dies basiert auf einem Verlangen. An diesem Verlangen wurde stets festgehalten und hat sich in zuversichtliches Erwarten umgewandelt. Unter keinen UmstÃ¤nden sollte etwas Bestimmtes eintreten, dadurch wurde die Willenskraft stimuliert.





Der Wille besteht darin, aktiv zu werden und unser Handeln auszulÃ¶sen. Die meisten Personen glauben nÃ¤mlich, dass sie ihre Begehren nicht verwirklichen kÃ¶nnen und verharren in einer passiven Phase des Begehrens, in der sie nur davon trÃ¤umen und sich Vorstellungen machen. Sie haben aber weder die erforderliche Zuversicht, noch den Glauben, dass ihr Begehren verwirklicht werden kann. Folglich haben sie nicht den erforderlichen Willen, um auf das Verwirklichen des Begehrens ausgerichtet zu handeln.





Mit diesem Wissen und entsprechender Umsetzung, kÃ¶nnen wir erreichen, was wir wollen. Bei Personen, die keinen Erfolg haben, sind demnach Elemente mit im Spiel, die dessen BemÃ¼hungen zunichte machen. Diese Elemente werden im Folgenden genauer untersucht.





Es werden Mechanismen erlÃ¤utert, die ausgelÃ¶st werden und einen oder alle drei erforderlichen Schritte zerstÃ¶ren und dadurch verhindern, die Ziele zu erreichen.




CARPE DIEM






Nimm die Rose, wenn es an der Zeit ist,

denn du weiÃt, dass die Zeit verfliegt ...

Eine heute blÃ¼hende Blume

wird morgen verwelken.

Walt Whitman  





































Nutze den Augenblick, beziehungsweise genieÃe den Tag.





Betrachten wir nun die Hindernisse und Grenzen zum Erfolg, der Verwirklichung und Umsetzung unserer Begehren nÃ¤her.





Carpe diem ist eine lateinische Redewendung des Dichters Horaz (1,11, 8) und lÃ¤sst sich in "GenieÃe den Tag!" beziehungsweise "Nutze den Tag!â Ã¼bersetzen, aber auch in "Lebe den Augenblick!â













Wir sollten auÃerdem folgenden Satz ergÃ¤nzen:





âÃberlasse so wenig wie mÃ¶glich dem morgigen Tag".





Wir sollten somit, das schÃ¤tzen, was wir haben und jeden Tag genieÃen, was das Leben uns bietet, da die Zukunft unvorhersehbar ist.





Diese Philosophie basiert darauf, dass wir nicht unsere Zukunft kennen, noch bestimmen kÃ¶nnen. Wir sind frei, Ã¼ber unser Leben und unsere Zeit zu bestimmen.





Der obige Satz von Horaz lautet: âDum loquimur, fugerit invida aetas".





Wir kÃ¶nnen nur Ã¼ber unser Jetzt bestimmen. Durch das Leben im Jetzt sollten wir die Chancen, Gelegenheiten und Freuden nutzen, die sich bieten, ohne uns von hypothetischen Hoffnungen oder besorgten Ãngsten hinsichtlich der Zukunft beeinflussen zu lassen.





Dies ist ausgesprochen wichtig, wird von den meisten Menschen aber nahezu ignoriert.





Wenn wir uns fragen, wer wir sind, oder uns beschreiben, dann sind wir von unserer Vergangenheit beeinflusst. Bei unserer Beschreibung beziehen wir uns auf bestimmte "Vorbehalte" oder Definitionen, die wir oder andere Personen uns auferlegt haben, beziehungsweise eine Mischung aus beidem.





Diese enthalten sowohl positive Eigenschaften, wie beispielsweise intelligent, freundlich, lernfÃ¤hig, sportlich und andere. Sie enthalten aber auch negative oder einschrÃ¤nkende Eigenschaften, wie nicht hÃ¼bsch, unfÃ¤hig und andere.





Zu diesem Thema sei auf das Kapitel zu einschrÃ¤nkenden Vorbehalten verwiesen. Vielmehr ist hier die Wichtigkeit des gegenwÃ¤rtigen und einzigartigen Augenblicks zu betonen, dem vor allem die Ã¶stlichen Religionen groÃe Bedeutung beimessen.





Die Zeit als ein Fluss der Ereignisse ist fÃ¼r uns ein groÃes Geheimnis. Sie ist mit einer Dimension vergleichbar, von der wir uns nicht trennen kÃ¶nnen.





Astrophysikalisch betrachtet ist sie mit der Bewegung der Sterne verbunden und ist entsprechend der RelativitÃ¤tstheorie Einsteins das, was im 17. Jahrhundert von Galileo Galilei als Raumzeit bezeichnet wurde.





Die Bewegung der Sterne stellt die Zeit dar. Als Teil dieses Systems unterliegen wir ihr und kÃ¶nnen ihr nicht entkommen.





Unser Leben ist zwar von einer Abfolge an Momenten geprÃ¤gt, die zusammen unsere Zeitlinie bilden, in der wir gelebt haben und leben werden, doch leben wir letztendlich in einer ewigen Gegenwart. Jeder Augenblick unseres Lebens wird nachdem er gelebt wurde zur Vergangenheit und ist nicht mehr lebenswert, auÃer in unseren Erinnerungen.





Gleiches gilt fÃ¼r die Zukunft. Sie stellt eine logische MÃ¶glichkeit dar, die auftreten kÃ¶nnte, oder auch nur in unseren Vorstellungen bestehen kÃ¶nnte.





Wir sind demzufolge der Zeit unterworfen und kÃ¶nnen ihr nicht entweichen. In Wirklichkeit leben wir nur in der Gegenwart, welche fÃ¼r uns die einzig bestehende GrÃ¶Ãe darstellt.





Wenn ein bestimmter Augenblick vergangen ist, wird er Vergangenheit und existiert aus physischer Sicht nicht mehr. Es bestehen nur noch die "Folgen" dessen, was wir in dem besagten Augenblick getan oder gedacht haben.





Die Zukunft besteht hingegen nur in unserer Gedankenwelt, indem wir unsere Hoffnungen oder Sorgen in sie Ã¼bertragen.





Unsere PersÃ¶nlichkeit ist somit die Gesamtheit unserer Vergangenheit. Wir wurden von ihr zwar geprÃ¤gt, doch existiert sie nicht mehr und kann aufhÃ¶ren in uns fortzubestehen, wenn wir aufhÃ¶ren, auf sie zu verweisen und uns auf sie zu beziehen.





Die Zukunft wird durch unsere gegenwÃ¤rtigen Handlungen und Entscheidungen bestimmt. Sie ist zwar mit Unsicherheit, ZufÃ¤llen beziehungsweise Schicksal verbunden, ist aber das Ergebnis dessen, was wir im gegenwÃ¤rtigen Augenblick machen. Wenn wir uns zukÃ¼nftig entscheiden, ein Buch zu schreiben, uns aber nie an den Computer oder an den Notizblock setzen, wird sich entsprechende Zukunft nicht verwirklichen.

Wir kÃ¶nnen hingegen annehmen, dass unsere Zukunft aufgrund dem absehbar ist, was wir gewÃ¶hnlich tun, beispielsweise jeden Morgen zur Arbeit gehen. Dies bedeutet nicht, dass es morgen wirklich so sein wird, denn wir kÃ¶nnten krank werden, einen Unfall haben und unserem Lebenspartner begegnen. Anstatt zur Arbeit zu gehen, kÃ¶nnten wir reich werden, weil unser Lottoschein gewonnen hat.





Der gegenwÃ¤rtige Augenblick ist demzufolge besonders wichtig, doch steht dem der Verstand entgegen. Unser Verstand neigt dazu, sich mit der Vergangenheit oder der Zukunft zu beschÃ¤ftigen. Unser Ego identifiziert sich mit der Gesamtheit unserer vergangenen Handlungen. Das Leben ist eine Abfolge gegenwÃ¤rtiger Momente, aber unser Verstand neigt dazu, diese zu meiden. Unser Ego, das heiÃt unsere PersÃ¶nlichkeit, welche von unserer Vergangenheit geprÃ¤gt ist, benÃ¶tigt Zeit um sich behaupten zu kÃ¶nnen und um sich zu behaupten.





Das ist aber auch unser VerhÃ¤ngnis. In der Vergangenheit gab es Ereignisse, die uns verletzt haben und sich in unserer Gegenwart fortsetzen. Dies werden wir spÃ¤ter nÃ¤her betrachten.





In diesem Kapitel geht es vielmehr um den gegenwÃ¤rtigen Moment. Es ist Ã¤uÃerst wichtig, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, um unsere Begehren zu verwirklichen. Wir sollten unserem Instinkt folgend handeln und den gegenwÃ¤rtigen Moment leben, anstatt ihn zu meiden.





Wie viele Personen haben instinktiv gehandelt, das heiÃt ohne zu denken, was sich hinterher als das Beste herausstellte, das zu jenem Augenblick getan werden konnte?





Wie viele Personen bedauern hingegen ihr Verhalten, das richtig zu sein schien, vom Verstand aber abgelehnt wurde und sich schlieÃlich etwas haben entgehen lassen?









Die deutsche Anthropologin Ruth-Inge Heinze (1919 â 2007) erzÃ¤hlt von einem Vorfall aus dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland als sie bei einem Flugzeugangriff keinen Luftschutzbunker finden konnte. Sie befand sich auf der TÃ¼rschwelle eines GebÃ¤udes, um sich vor Bomben und Kugeln zu schÃ¼tzen: "Ich verspÃ¼rte den Drang, auf die StraÃe zu rennen, um zum nÃ¤chsten GebÃ¤ude zu gelangen, das 100 Meter entfernt lag. Es war ein Wunder, dass ich nicht von Schrapnellsplittern (Artilleriegeschosse) getroffen wurde, da sie Ã¼berall um mich herum landeten. In dem Moment als ich das nÃ¤chste GebÃ¤ude erreichte, wurde das erste Haus, in dem ich Zuflucht gesucht hatte, von einer Bombe getroffen und vÃ¶llig zerstÃ¶rt."





Was wÃ¤re passiert, wenn Frau Dr. Heinze anstatt ihrem Impuls zu folgen, innegehalten und Ã¼ber die Gefahr nachgedacht hÃ¤tte, der sie auf der StraÃe ausgesetzt war?





Dieses PhÃ¤nomen nennen wir "Vorahnung", beziehungsweise gemÃ¤Ã Frau Dr. Julia Mossbridge handelt es sich um eine anormale antizipatorische AktivitÃ¤t.





Ein Auszug von Di Stendhal lautet: âIch sah plÃ¶tzlich sehr, sehr hoch oben zu meiner Rechten einen Adler, den Vogel Napoleons, der in die Schweiz und dann nach Paris flog. Ich sagte mir blitzschnell: Ich werde die Schweiz ebenso schnell durchqueren wie dieser Adler [...]. Ich sah den Adler immer noch am Himmel und meine Augen sind eigenartigerweise getrocknet. Es war der Beweis, dass diese Idee von oben angestoÃen wurde, denn ohne ein weiteres Mal nachzudenken, habe ich meine Entscheidung getroffen und wusste, wie ich die Reise antreten wÃ¼rde.â









Was passiert, wenn wir einen Wunsch haben? Haben wir die erforderlichen FÃ¤higkeiten und KrÃ¤fte, um ihn zu verwirklichen? TrÃ¤gt die AuÃenwelt zur Verwirklichung bei?





Wissenschaftlich betrachtet, ist auf den Vater der Psychoanalyse Carl Gustav Jung und sein Konzept der "SynchronizitÃ¤t", das heiÃt das "Prinzip der akausale Verbindungen" zu verweisen.





Laut der Wissenschaft hÃ¤ngt alles, was geschieht miteinander zusammen. Jedes Wirken hat beim Prinzip der KausalitÃ¤t eine Ursache.





Dr. Jung macht hingegen Situationen ausfindig, bei denen dieses Prinzip nicht funktioniert und nennt sie akausale Verbindungen.





Die SynchronizitÃ¤t bezeichnet Ereignisse, bei denen sich unsere innere Welt mit der Ã¤uÃeren Welt ohne sichtbare Verbindungen zusammenfÃ¼gt. Alle Dinge und Menschen scheinen durch einen unsichtbaren Draht oder ein Netz miteinander verbunden zu sein.





Dieses Netz ist gemÃ¤Ã Dr. Jung das kollektive Unterbewusste. Hier verschmilzt die Psyche jedes Einzelnen mit der Psyche aller, wobei es weder Raum noch Zeit gibt. Dies macht es mÃ¶glich, dass zumindest aus wissenschaftlicher Sicht unerklÃ¤rliche Ereignisse eintreten, wÃ¤hrend die Grundlage des Prinzips von Ursache und Wirkung fehlt.













In seinem Buch berichtet er von einem Ã¤uÃerst rationalen Patienten, der nicht auf seine Behandlung ansprach. Dieser erzÃ¤hlte eines Tages, dass er von einem goldenen KÃ¤fer getrÃ¤umt hatte. Dr. Jung hÃ¶rte es am Fenster klopfen, wo nichts anderes als jener KÃ¤fer aus dem Traum des Patienten war. Der Patient war von diesem vÃ¶llig unerklÃ¤rlichen Ereignis derart erstaunt, dass seine Behandlung schlieÃlich begonnen werden konnte.





SynchronizitÃ¤t rÃ¼ttelt an unserer Gewissheit und an unseren Ãberzeugungen. Sie bricht unser begrenztes Weltbild und lÃ¤sst uns anders verhalten, als wir eigentlich sind. Sie geht mit tiefen Bereichen unseres Unbewussten eine Verbindung ein und erÃ¶ffnet uns den Geheimnissen des Lebens.





Es gibt keine ZufÃ¤lle. Alles geschieht aufgrund von Verbindungen und Prinzipien, die nicht vollstÃ¤ndig bekannt sind, noch kÃ¶nnen wir sie kontrollieren oder vorhersagen.





Die SynchrontiztÃ¤t bringt uns zum Staunen und Verwundern. Alles ist mÃ¶glich, alles kann geschehen und zum Wunder werden.





Sie vermag unser Genie aus der Lampe zu holen, wo es eingesperrt war. Durch sie sprechen wir unsere WÃ¼nsche aus, damit sie verwirklicht werden.





Nutzen wir den Augenblick, an dem UmstÃ¤nde eintreten, die uns unseren Begehren nÃ¤her bringen kÃ¶nnten: Diese UmstÃ¤nde sind fÃ¼r uns da.









Zweifel und Ungewissheiten bringen vom Weg ab und keiner kann wissen, wann und ob es einen anderen gibt.





Ãngste und Ungewissheit sollten nicht beachtet werden, wenn hinsichtlich unserer Begehren die SynchronizitÃ¤t eintritt. Sie kommt zustande, da unser Unterbewusstes fÃ¼r uns gearbeitet hat, damit wir verwirklichen, was wir begehren. Es hat eine MÃ¶glichkeit gefunden, das heiÃt einen Weg, dem zu folgen ist.





Wer ihm nicht folgt, darf sich hinterher nicht beklagen, seine WÃ¼nsche nicht zu verwirklichen. In diesem Fall hat wurde die TÃ¼r selbst geschlossen, die sich auf magische Weise geÃ¶ffnet hat.




GLAUBEN UND ZUVERSICHTLICHES ERWARTEN






Der Glaube beginnt da, wo das Denken aufhÃ¶rt. 

Soren Kierkegaard  









































In diesem Kapitel befassen wir uns mit einer Eigenschaft, die fÃ¼r den Erfolg unserer Begehren unverzichtbar ist. Auf ihr baut unser gesamtes Bauwerk des Begehrens auf. Es ist der Glaube und die Zuversicht, dass wir erreichen kÃ¶nnen, was wir wollen.





Was ist der Glaube? GewÃ¶hnlich verbinden wir mit diesem Wort etwas ReligiÃ¶ses. Dies ist aber nur ein Teil von dem, was es bedeutet, Glauben oder Zuversicht zu haben.





Die Religion ist das klarste Beispiel, nÃ¤mlich den Glauben an eine bestimmte Welt oder ein Jenseits, fÃ¼r die es keinen eindeutigen Beweis der Existenz gibt. Es gibt ausschlieÃlich Hypothesen.




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