, , 
  


 
       ,        .       ,  ,  ,  ,      .     蠖   ,      .   ,          (   )    ( ),            ,        XVIIXX .     ,    :    ,    ,        ,       ,         ..





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 ., ., ., , 2019,

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     - ,           , ,    ,       ,    .  ,     ,       ,         (  )   ,   ,  ,  ,  ,  ,  ,     .               ,    ,     ,    ,    .

  ,    ,       .  ,       ,  ,     ,   ,             ;             [1 -  ,  ,      (     : [Deo 2015]);      : [Jurafsky 1996]. .        : [Allan, Robinson 2012].],       ,              ,    .   ,          ,         -   :     ?    .  ,  , ,     , :



       (Erzeugtes),     (Erzeugung).      ,          ,                             (Ergon),   (Energeia).        .       ,   ,         [ 1984: 6970][2 - Man m?ss die Sprache nicht sowohl wie ein todtes Erzeugtes, sondern weit mehr wie eine Erzeugung ansehen, mehr von demjenigen abstrahiren, was sie als Bezeichnung der Gegenst?nde und Vermittelung des Verst?ndnisses wirkt, und da gegen sorgf?ltiger auf ihren mit der inneren Geistesth?tigkeit eng verwebten Ursprung und ihren gegenseitigen Einfluss darauf zur?ckgehen Sie selbst ist kein Werk (Ergon), sondern eine Th?tigkeit (Energeia). Ihre wahre Definition kann daher nur eine genetische sein. Sie ist n?mlich die sich ewig wiederholende Arbeit des Geistes, den articulirten Laut zum Ausdruck des Gedanken f?hig zu machen [Humboldt 1836: 39, 41]. . . .  . : [ 1984: 6970].].


          ,            .   ,      ,            ,        ?  1945  . . ,   - ,     :



,           .    蠖 .              ,   .    ,                  .              ,   ,     .   ,   ,                    .           .         ,  , , , , , , , , , , , ,  [ 1995: 67].


     ,        ,  , ,       .

   ,              [3 -           ,        ,     .  (       ),     . .  [ 2015].].         ,         , ,      ,       ,       ,  [4 -     ,    ,   [C 1997]. ,          ,    .  (., : [ 2001]).].                ;    ,                        .          :    ,         ?  ,      ,       , ,  .         ;       :         ,         ,        [5 -                 ,     . .  (  : [Leavitt 2010; Evans 2009: 161181];   : [Silverstein 2004]).].

,     ,        ,        ,   . status ,  (state, tat, Staat, stato, estado),            :  < .   ,               ?       ,  ,      ,  ,   ,     .          . -, ,          젖  ,          , ,       ,      ?        . -, ,   ,     ,      .   ,       ,           , ,        ,          .

    ,  - . . ,    .    ,   :    ,   ,   ,        ,   .            , ,      ;         ,   ,      [ 1999],    .                2000? ,            .



  :  

 proprie dictum     ,       ,       .       , , Begriffsgeschichte,      ,    history of concepts,   ,     .        ,        .                ,          .         ,               ,   .                   .                      .

,   ,  ,    .   堖     ,     堖    .          .         :



,      ,      .  ,        .     ,  ? . , -,    ,   ,    . ,  ,   ,      (  , ) [6 - Man warnt in den Logiken vor der Vieldeutigkeit der Ausdr?cke als einer Quelle von logischen Fehlern. F?r mindestens ebenso angebracht halte ich die Warnung vor scheinbaren Eigennamen, die keine Bedeutung haben. Die Geschichte der Mathematik wei? von Irrt?mern zu erz?hlen, die daraus entstanden sind. Der demagogische Mi?brauch liegt hierbei ebenso nahe, vielleicht n?her als bei vieldeutigen W?rtern. Der Wille des Volkes kann als Beispiel dazu dienen; denn da? es wenigstens keine allgemein angenommene Bedeutung dieses Ausdrucks gibt, wird leicht festzustellen sein [Frege 1892: 41]. . . .  . : [ 1977: 199200].].


   ,     ,  ,   ,   .                ,     . ,            Begriffsgeschichte,  :



       [7 -          (Geschichtliche Grundbegriffe),      [Bruner, Conze, Koselleck 2004].] .  ,         ()  ()    .   ,      ,    -        ,     軠   .         ,    ,    ,    ,    -.      ,     .  ,    ,       ,     ,   .    ,    .  , ,   ,     .    ,        .    堖  ,        -  ,  젖      [8 - Die Unterscheidung zwischen Wort und Begriff ist im vorliegenden Lexikon pragmatisch getroffen worden. Es wird also darauf verzichtet, das sprachwissenschaftliche Dreieck von Wortk?rper (Bezeichnung) Bedeutung (Begriff) Sache in seinen verschiedenen Varianten f?r unsere Untersuchung zu verwenden. Gleichwohl l??t sich von der historischen Empirie her sagen, da? sich die meisten W?rter der gesellschaftlich-politischen Terminologie definitorisch von solchen W?rtern unterscheiden lassen, die wir hier Begriffe, geschichtliche Grundbegriffe nennen. Der ?bergang mag gleitend sein, denn beide, Worte und Begriffe, sind immer mehrdeutig, was ihre geschichtliche Qualit?t ausmacht, aber sie sind es auf verschiedene Weise. Die Bedeutung eines Wortes verweist immer auf das Bedeutete, sei es ein Gedanke, sei es ein Sache. Debei haftet die Bedeutung zwar am Wort, aber sie speist sich ebenso aus dem gedanklich intendierten Inhalt, aus dem gesprochenen oder geschriebenen Kontext, aus gesellschaftlichen Situation. Ein Wort kan eindeutig werden, weil es mehrdeutig ist. Ein Begriff dagegen mu? vieldeutig bleiben, um Begriff sein zu k?nnen. Der Begriff haftet zwar am Wort, ist aber zugleich mehr als das Wort. Ein Wort wird in unserer Methode zum Begriff, wenn die F?lle eines politisch-sozialen Bedeutungszusammenhanges, in dem und f?r den ein Wort gebraucht wird, insgesamt in das eine Wort eingeht [Koselleck 2004: XXII]. . . .  . : [ 2014: 37].].


,    ,      ,     ,        ,      [9 - C   (history of ideas)       (rthur Lovejoy),     The Great Chain of Being (1936; . . .: [ 2001]).].          ,  ,   ,      .   (   ) ,   , ,    ,  頖 ,    .             .  ,       ,       , , ,       .   ,    ,       ,  ,  ,   . ,             ,        stato, tat, staat, state  ,    ( ),       ,     (status principis, stato del principe),   堖    :



     ,                       regnum  civitas. ,   ,     ,            .      stato;        ,          ,         [10 - As the writers of advice-books always emphasized, however, by far the most important precondition of maintaining ones state as a prince must be to keep ones hold over the existing power structure and institutions of government within ones regnum or civitas. This in turn gave rise to the most important linguistic innovation that can be traced to the chronicles and political writings of Renaissance Italy. This took the form of an extension of the term stato not merely to denote the idea of a prevailing regime, but also, and more specifically, to refer to the institutions of government and means of coercive control that serve to organize and preserve order within political communities [Skinner 1989: 101]. .   . : [ 2002: 2829].].


             , ,      ,     ()  stato   res publica[11 -   ,     ,          ,         ; .: [Skinner 1998; Skinner 2008].].   ,        ,    ,       ,      [ 2002: 5556];           state [ : 58].  ,     [ 2002],    ,      ,     ,    ;        ,              .

  ,     ,        .      :    ,    ,   ,   ,   .               .  , ,     ,    ,   ,         .



  :  

    Begriffsgeschichte            ,       , ,     .     ,       ,    ,     . ,      ,      ,         .          ,    ,    .                      ,   ,     [12 -  ,    ,           .           ,         .].

          .  ,        histoire des mots,      ,         .   ,   ,   ()          ,      .   , ,    Begriffsgeschichte,        .         ,    ,                   Historische Semantik,       .

     堖   2009  2012    . .        (        [ 2009a]         [,  2012])     :    ,    ,         [, ,  2012][13 -   Begriffsgeschichte        [ 2006]. .   ,    Begriffsgeschichte        : [Thiergen 2006];     . [ 2009].].          ,         .      ,      (      );    ,      ;  ,  ( )      ,      ;       ,       [14 -    (.         [ 2012])           - . ,      ( ) ,         (.:   [,  2016], ,   [ 2016: 362364]).              ( )       (keywords),    ,              (.: [Williams 1985]).];  ,     ,    .

  ,         ,    --        ,    [ 2009].            :   ( ,         )       .                ,         ,          ( ,  , ,      );       ,      XIX  XX     [Koselleck 1979: 54; Koselleck 2006: 306308].                     , ,     ,         ,         [15 -         : [Spitzer 1968].].

        -  -   ,    . ,            ,         [Spitzer 1942].   ,    medium ambiens,     ?? ????????,         ,     ,   ,    . ,       (milieu),     XIX ,  ,              ,  . ambiance (. ambience).

 ,        . ,  mentality,       ,     ,      mind ;          -   ,   , ;     頖 ,   milieu,    ambiance.           ,    ,           . ,    ,        ,           .      ,   ࠖ   ,            .

 (, )   (  )     ,   ,   , ,      ,   ,      .                 ,        :      (   )      ,       (revolutio)       [ 2011: 1872].

         (),         ,   ,      (  ),      (      ).

        .         , ,  ,     .         .      ,    .      ,      ,     . (,       ,        .)   , -   , ,  ,    ( ) ,         .  ,     ,      ,    ,       ,  ,            - .           ,          ;     longue dure,       ,      .       䠖       [ 1995].          c      ,        :   ,   c , ,                  [Buck 1949].

,        ,     ,  젖    ,         .  ,          .   ,      ,    ,    ;      ,       ,         .  ,             - [16 - ,    Begriffsgeschichte    ,      ,         ࠖ c       ,   .  ,        ,         .].



     ,             ,      .          , -,    .      -           .  ,           ,  ,           ,         ,        ,       ,    .

,               (   ,     );      (  ,            );  ,         (    ,          XVIXVIII );              (             );    -       (       );              (          );            (            XIX );  ,    ,       (    );   ,        (       XVIIIXX );      ,         (           ).  ,             ,           .



    (I):  

      ,        ,    ( ).           :   ,           ,         .       (1966)       :



,         ; , , ,   ,        ,        ;     a priori        , 蠖 ,      , 蠖 ,  , ,    [17 - Une telle analyse, on le voit, ne rel?ve pas de lhistoire des ides ou des sciences: cest plut?t une tude qui sefforce de retrouver ? partir de quoi connaissances et thories ont t possibles; selon quel espace dordre sest constitu le savoir; sur fond de quel a priori historique et dans llment de quelle positivit des ides ont pu appara?tre, des sciences se constituer, des expriences se rflchir dans des philosophies, des rationalits se former, pour, peut-?tre, se dnouer et svanouir bient?t [Foucault 1966: 13]. . . .  . : [ 1994: 34].].


  , ,             .      ,     ,            .     (, ,  )      ,   ,     ,         .                ;  ,         .     ,     ,   - ,        ,        .      (,         );     ,   (),               .    : ,  ,          ( )      -.

 ,    , ,      :      ,       .              -   (    )  , ,  ,    ,   ,  - (.   omment les mots changent de sens [Meillet 1906];      ).              ,       ,      XVIII   XIX ࠖ       .

     ,  ,  :               ( ).     ,        ,        .            :   , , , , ,        .         ,      .            - .      ,           ,    (-) ,     .

 ,  ,   ,            .     ,    ,      :    ,    ,    . ,    (Geschichte),       ( . story),     [Koselleck 2006: 306308].        ,      ,     ,   .

,   ,       , ,     ,       ,   .      ,         medium ambiens,       ;      ,             ,    ,        () .   ,        (  ,  ,  ),      :  XXI      ,     [18 - the future is perceived as a threat, not a promise [Hartog 2015: xviii].     c.  [ 2006; Gumbrecht 2014].].



    (II):   

      : , , . ,      ,    ????  ,   ,     .    ,     ,    ,          .     ,          ,         .            .

    ,          ,       .              .           :        ,  , ,        .   :       ,            (       ࠖ        ).   ,            (, ),   ,  ,  ,    -,  ,      .    ,  - , , ,  ?, virtus  ?????             , ,  , ,   .     ,        , ,  ,           ( , ,    .).  ,      .  ,      ,  .

   , 堖  ,  .     ,       Begriff,     concipio, 堖  ,        ,   ,       .    ,        ,       .       ,   ,                .          ,    ,         ,      ,       ,  蠖     ,       .

         ,       ,      () .        ,      ,             -    ,      .       ,       ;     ,     XIX   ,    , : Learning, Virtue, Piety (Boston University), Wisdom, Faith, Service (University of Tulsa), Artes Scientia Veritas (University of Michigan), Lux, Veritas, Virtus (Northeastern University), Vita, Dulcedo, Spes (University of Notre Dame), Union, Confidence, Justice (Louisiana Tech).      Scholarship, Character, Culture, Service (Catawba College)  ,  .              [19 -  : [List of university mottos 2018]. ,        ,   : he four-character phrase becomes the standard form of the Chinese idiom, or chengyu 


 (formed saying). Modern Chinese (as well as Japanese and Korean) use a wide number of such idioms in everyday speech and writing. These are often set idioms that appear in four characters, and are drawn from a wide body of classical texts and sources [Roy Chan, p. c.].      .].  ,          .       頖      ,              .

,    ,              ( ) .         ,           ,        .

        .     ,       .   .          (     ).    ,   ,     ..,                    - : , ,    ..

  ,               .    ,       : Context is king [Pocock 2006: 37].        ,  :        ,   ,      .   ,  ,         . ,      ,             .    ,       : ,   ..,         ,        , ,   ,   .   ,     ,       ? ,     ,       .

            fortitudo    .   ,  ,      .       ,     (     )          ,   .  ,  ,   :        ,       , , ,   ,  ,        .        ,    .

          .        젖          .       ,       ,        .    ,        ,      ,  堖      - ,     ,    .   , ,            ,      ,  ,     .     ,    ,  ,          ,     .              .

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   ,      ,       ,                .  ,               蠖   ,   (   ,    ,  ,   ,   )           ,         .





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I

       ,           ;     ,         ,  ;   蠖   ,    ,   ,    ; , ꠖ      .      ,  :          , ,        ,    ,     ,       ;     ,          ,  ,        ,       ,    ,  ;             ,      ,  , ,       (bon usage),       . ,      ,       ,       .

             ,     , ,    ,       ,    .   ,      ,  ,       ;       ;  ,    ,        ,      ,        ,          ,            ;    ,      ,     ,     .       ,      ,      ,   : , ,     .

     ,            ,              ;  ,   ,        ,             ,          ,        .

     :         ,     ,   ,     ,   頖  ,    .      ,       ,      ,   .      ,           ;         ,       ;  ,   ;    ,        ,      .        :  ,    ,   ,   ࠖ    ,        , , ,  ,  ,     ,  ,  ,     ,                    ,        ,             ,        .

      ,   ,  ,        ,    . ,    w? (    oi,     ,    XIII    )  wa   ,  moi , roi , boire   ..,        ,    ,   ,  ,       ;               ;       ,   ;       ;          ;        ,       ,        ;       ,             ,       ;  ,   ,       ,                    (       .  [M. Grammont]),            ;  ,       젖   ,            ,        .

    ,           ,       .   堖  䠖          ,           ,        .      ;     ,            ,      .


II

  ,                 ,  ,    [22 -            : M[onsier] Jaberg K. [Pejorative Bedeutungsentwicklung im Franz?sischen.] Zeitschrift f?r romanische Philologie [1901]. Vol. XXV. . 561  .]. ,       젖   ,             .

    , ,  ;          ;    ,         .                [ Vie des mots].

    ,        ,     ,     (.   ,  : Essai de smantique, 3- ., . 279  ).        Essai de smantique          ,  , ,     .

  ,   []     Sprache       ,           ,         ;        ,        ,   .      ,      ,     ,         ,     ,          ,   ; ,          ,    ,    ,   ,      ,     ,            .     ,   ,        ,             ,       .

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        : ,   ,      :           ,     ,    ,       ,    ,       ,      [23 -            : Pavlovitch M. Le langage enfantin [1920],   . 110 ( )  116 ( ).].          ,    ,    -     ,       ,    ,      ,    ; ,  ,  saoul,    ;       ,  ; ,       saoul,        ,    ivre ,         saoul   ,    saoul    ivre       ,      saoul       .        ,  - ,              ,       :        ,     ,      ;      ,        (.: Herzog . Streitfragen der romanischen Philologie. I).

     ,    ,    ,   堖        ,   ;      (M[onsieur Frdric] Paulhan),      (M[onsieur Eug?ne] Leroy (Le langage, p. 97),  ,        ,       ,         ,       . ,           ,     .

    ,   ,     .         ,              ;    -   ,              ,      . , ,   vivus:      vivere ,   vita   ..,  ,       .       ,     ,  vif   vivre      vie   ,       ,    蠖  , .

 ,  tegmen,          ,      tegere       , .  ,  tectum, ,    ,      ,       堖 ;  ,           , tegula      : ; , toga          堖         ,  tegere  tegmen,    .

   captivus      capere, captus  ..,          ;   capere   ,     ,         prehendere; c   captivus          ,    (cattivo)    (chtif;  cheti       ).

   schlecht,  , , ,   schlichten , , , - schlicht;  schlicht    schlichten,    ,      schlecht,   ,   ; ein schlechter mann    ,    ,   ,      ;  ,    XVIII ,     , ein schlechter mann   ,    , ,   schlecht    ,   captivus   :     ,         XIX .

  maraud     marauder  (faire le matou); ,   maraud   ,   marauder,    ,          (   );  ,    maraud   ,  marauder   ,    ; ,                 ,    maraud  c (.  : Sainean. La cration mtaphorique en fran?ais et en roman. I. [Halle, 1905]. . 73, 84).    .

  ,             ⠖    -  ;      ,     ;  ,    .      .

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 ,  ,     :  ꠖ   ,    ,  ,   . ,  ,        ,   homme   chose ,     ;    ,        ,    ;   ,             ,       ,   .   marth    ,  marth tch ga,       (=   ),  marth egaw,  ? (= - ?),     ;     manna      젖   ,   .  ,       ,            on (  homo)     man (  manna).  alter  ,      ,   ,   ;  , , alter       alius ,      ;   neque enim spes altera restat       ,     ,     .  alter       alius;        ,   ,  alius,       alter.         ( validior manuum,     )     (validissimus virorum,   )      .   ,   ne,   pas, rien, personne      ,    ne     ,   pas, rien, personne          .   magis ,    ,       ,          mais.   ,           ,          ,    .        .

  :       . ,  homo        ;    homo    , ,   ,     ,   ;    ,  ,  homo   ,        ,   vir,      ,  .

        ,  , ?????,  ,  , ????;       ,        videre  ..,  堖   veda ,  wait ( weiss)  ..,       vid?ti   v?d?ti ;     ,  ,     ,    (),     ,    ,    .

 ,         ,     ,    ,  -  , ,  ,         ;         ,       .



      ,    ,  .   p?re   m?re          ,    ,        ,    ;       ,         ;   ,     genitor  genitrix;               ,  p?re  m?re       ;     p?re  m?re   :   p?re  ,  m?re ,     ,        p?re  m?re      ,           (        );    ,   pater  mater,    ;     , ,    ,      Juppiter ( dyeu-pater,  ).

   ,        .  -    ,     ,        ;   envoyer aux gal?res          ;      ,     ;      ,   galrien  ,    - ;      ,    ,     ,     .

       ;     ,     -   ;    papier ( papyrum []) de chiffons [, .  ];          ,   :         ,  ,       ,    ,  -    ,    .       ,      ,     ,     :                   , ???????,    , ??????.

     ,      ,  - , 蠖       젖 ,     ;        ,         ; [24 - ,     (. .).]garce,   fille      ;         ,      ,         ,    ,       ,      ;      ,          ,    ,  .

          ;    *prtu-,  ,    , ,    , ,    (     ,   );      ,    portus      (      porta   )    ritu-  Ritu-magus [   (Champ du gu)]   rit   ford   furt (      )    .

        .  ,  ,         : foras  foris  , ??????, ??????, ??????  , durs  , dar  ;    ,      ,    : immag foras  immaig foris (. mag )  , ermaz  ; i maes (. maz, maes )  ; laukan, lauke (. laukas )    artakhs (. art )  ;      ,       ;        ,   ,   .  ,   sponsa ,   ,       ,     spondeo            ,     .        ,  c  ,     :  ,    ,   ;  ?   [htrogeneit]          ,   , ,  ,      .


III

           ,   .  ,       :         , , , ,     ,     ; , ,        ,   .         ,       ,            ,    ,   , ,     ; ,   ,      ,   ,   ,      ;   蠖    [25 -    ,   ,       opration            ,    .].  ,  ,  ,   ,        (Essai de smantique. 3- . . 285  ; .  : Polysmie. . 143  ,  Dun cas particulier de polysmie. . 151  ).        (Duvau L. Mmoires de la Socit de linguistique. XIII. . 234  ),    (Monsieur Meringer. Indogermanische Forschungen. XVII), y   (Monsieur Schuchardt,     trouver (Sitzungsberichte  , phil. hist. cl. Vol. CXLI [1899]);   : Roques. Mthodes tymologiques // Journal des savants. 1905. August.

  ,    (, 1905), -  :    (,    [. m?ssen],   )  , -,    .      ,          mihi ministerium est [ ],  mihi calet [ ]   .

 ,  ,  ,  ,       c,             ,     ,  ;    -  (Indogermanische Forschungen. XVIII. . 232),    ,         ;   ,          .         ,       ;        .    -    .

 ,        ;   ,     -  ,       [des notions spciales]   ,     ,   ,     ;      ,     ,   , , ,  ,     .      :  habiller           ,      ,        .           : ,            , kurjak,          ,       .       ,   ,   ;  ,       ,   ,    ,    ,       ,  .

         ,       ,         .         ,     ; ,  ch?vre




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notes








1


 ,  ,      (     : [Deo 2015]);      : [Jurafsky 1996]. .        : [Allan, Robinson 2012].




2


Man m?ss die Sprache nicht sowohl wie ein todtes Erzeugtes, sondern weit mehr wie eine Erzeugung ansehen, mehr von demjenigen abstrahiren, was sie als Bezeichnung der Gegenst?nde und Vermittelung des Verst?ndnisses wirkt, und da gegen sorgf?ltiger auf ihren mit der inneren Geistesth?tigkeit eng verwebten Ursprung und ihren gegenseitigen Einfluss darauf zur?ckgehen Sie selbst ist kein Werk (Ergon), sondern eine Th?tigkeit (Energeia). Ihre wahre Definition kann daher nur eine genetische sein. Sie ist n?mlich die sich ewig wiederholende Arbeit des Geistes, den articulirten Laut zum Ausdruck des Gedanken f?hig zu machen [Humboldt 1836: 39, 41]. . . .  . : [ 1984: 6970].




3


          ,        ,     .  (       ),     . .  [ 2015].




4


    ,    ,   [C 1997]. ,          ,    .  (., : [ 2001]).




5


                ,     . .  (  : [Leavitt 2010; Evans 2009: 161181];   : [Silverstein 2004]).




6


Man warnt in den Logiken vor der Vieldeutigkeit der Ausdr?cke als einer Quelle von logischen Fehlern. F?r mindestens ebenso angebracht halte ich die Warnung vor scheinbaren Eigennamen, die keine Bedeutung haben. Die Geschichte der Mathematik wei? von Irrt?mern zu erz?hlen, die daraus entstanden sind. Der demagogische Mi?brauch liegt hierbei ebenso nahe, vielleicht n?her als bei vieldeutigen W?rtern. Der Wille des Volkes kann als Beispiel dazu dienen; denn da? es wenigstens keine allgemein angenommene Bedeutung dieses Ausdrucks gibt, wird leicht festzustellen sein [Frege 1892: 41]. . . .  . : [ 1977: 199200].




7


         (Geschichtliche Grundbegriffe),      [Bruner, Conze, Koselleck 2004].




8


Die Unterscheidung zwischen Wort und Begriff ist im vorliegenden Lexikon pragmatisch getroffen worden. Es wird also darauf verzichtet, das sprachwissenschaftliche Dreieck von Wortk?rper (Bezeichnung) Bedeutung (Begriff) Sache in seinen verschiedenen Varianten f?r unsere Untersuchung zu verwenden. Gleichwohl l??t sich von der historischen Empirie her sagen, da? sich die meisten W?rter der gesellschaftlich-politischen Terminologie definitorisch von solchen W?rtern unterscheiden lassen, die wir hier Begriffe, geschichtliche Grundbegriffe nennen. Der ?bergang mag gleitend sein, denn beide, Worte und Begriffe, sind immer mehrdeutig, was ihre geschichtliche Qualit?t ausmacht, aber sie sind es auf verschiedene Weise. Die Bedeutung eines Wortes verweist immer auf das Bedeutete, sei es ein Gedanke, sei es ein Sache. Debei haftet die Bedeutung zwar am Wort, aber sie speist sich ebenso aus dem gedanklich intendierten Inhalt, aus dem gesprochenen oder geschriebenen Kontext, aus gesellschaftlichen Situation. Ein Wort kan eindeutig werden, weil es mehrdeutig ist. Ein Begriff dagegen mu? vieldeutig bleiben, um Begriff sein zu k?nnen. Der Begriff haftet zwar am Wort, ist aber zugleich mehr als das Wort. Ein Wort wird in unserer Methode zum Begriff, wenn die F?lle eines politisch-sozialen Bedeutungszusammenhanges, in dem und f?r den ein Wort gebraucht wird, insgesamt in das eine Wort eingeht [Koselleck 2004: XXII]. . . .  . : [ 2014: 37].




9


C   (history of ideas)       (rthur Lovejoy),     The Great Chain of Being (1936; . . .: [ 2001]).




10


As the writers of advice-books always emphasized, however, by far the most important precondition of maintaining ones state as a prince must be to keep ones hold over the existing power structure and institutions of government within ones regnum or civitas. This in turn gave rise to the most important linguistic innovation that can be traced to the chronicles and political writings of Renaissance Italy. This took the form of an extension of the term stato not merely to denote the idea of a prevailing regime, but also, and more specifically, to refer to the institutions of government and means of coercive control that serve to organize and preserve order within political communities [Skinner 1989: 101]. .   . : [ 2002: 2829].




11


  ,     ,          ,         ; .: [Skinner 1998; Skinner 2008].




12


 ,    ,           .           ,         .




13


  Begriffsgeschichte        [ 2006]. .   ,    Begriffsgeschichte        : [Thiergen 2006];     . [ 2009].




14


   (.         [ 2012])           - . ,      ( ) ,         (.:   [,  2016], ,   [ 2016: 362364]).              ( )       (keywords),    ,              (.: [Williams 1985]).




15


        : [Spitzer 1968].




16


,    Begriffsgeschichte    ,      ,         ࠖ c       ,   .  ,        ,         .




17


Une telle analyse, on le voit, ne rel?ve pas de lhistoire des ides ou des sciences: cest plut?t une tude qui sefforce de retrouver ? partir de quoi connaissances et thories ont t possibles; selon quel espace dordre sest constitu le savoir; sur fond de quel a priori historique et dans llment de quelle positivit des ides ont pu appara?tre, des sciences se constituer, des expriences se rflchir dans des philosophies, des rationalits se former, pour, peut-?tre, se dnouer et svanouir bient?t [Foucault 1966: 13]. . . .  . : [ 1994: 34].




18


the future is perceived as a threat, not a promise [Hartog 2015: xviii].     c.  [ 2006; Gumbrecht 2014].




19


 : [List of university mottos 2018]. ,        ,   : he four-character phrase becomes the standard form of the Chinese idiom, or chengyu 


 (formed saying). Modern Chinese (as well as Japanese and Korean) use a wide number of such idioms in everyday speech and writing. These are often set idioms that appear in four characters, and are drawn from a wide body of classical texts and sources [Roy Chan, p. c.].      .




20


 .   . .  : Meillet . Comment les mots changent de sens // LAnne sociologique. 19051906. P. 138.        : Linguistique historique et linguistique gnrale. T. 1. P. 230271. Paris: Champion, 1926 (  ).     .                  (,       ,     ,     [onsieur]).    ,  ,  ide,  堖 notion,  堖 reprsentation.         Editions Honor Champion.




21


  (18661936),  , , .       : Introduction ? ltude comparative des langues indoeuropennes (1903) =       (, 1911; : , 1914; ., 1938, 2002, 2007, 2009), Caract?res gnraux des langues germaniques (1917) =      (., 1952; : 2003, 2010), Le slave commun (1924) =   (., 1951; : 2000, 2011), La mthode comparative en linguistique historique (1925) =      (., 1954; : 2004).




22


           : M[onsier] Jaberg K. [Pejorative Bedeutungsentwicklung im Franz?sischen.] Zeitschrift f?r romanische Philologie [1901]. Vol. XXV. . 561  .




23


           : Pavlovitch M. Le langage enfantin [1920],   . 110 ( )  116 ( ).




24


,     (. .).




25


   ,   ,       opration            ,    .


