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     1759-1805   , , ,  , , .        .   . .   . .      .      --,        -.        ,     .  1772         .       .           .     , ,         ,         .  1775     ,   1776      ,       .      .  1780            .        ,       .     .     .      ,    ,    14       ,    .   1782        .        .              .     ,    .  1783        ,       .       ,     1784 ,     .          .   1785        ,          .  1787     ,  ,        .       ,         .     ,   .    1788             ,    ,         .  1791     , -          .  1799     ,                .  1800        ,     1780-.  1802     .   1805 ,   45 ,    ,    .

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Die Begegnung

Noch seh ich sie, umringt von ihren Frauen,

Die herrlichste von allen, stand sie da.

Wie eine Sonne war sie anzuschauen;

Ich stand von fern und wagte mich nicht nah.

Es fasste mich mit wolllustvollem Grauen,

Als ich den Glanz vor mir verbreitet sah;

Doch schnell, als haetten Fleugel mich getragen,

Ergriff es mich, die Saiten anzuschlagen.



Was ich in jenem Augenblick empfunden,

Und was ich sang, vergebens sinn ich nach.

Ein neu Organ hatt ich in mir gefunden,

Das meines Herzens heilge Regung sprach;

Die Seele wars, die Jahre lang gebunden,

Durch alle Fesseln jetzt auf einmal brach,

Und Tuene fand in ihren tiefsten Tiefen,

Die ungeahnt und guettlich in ihr schliefen.



Und als die Saiten lange schon geschwiegen,

Die Seele endlich mir zureucke kam,

Da sah ich in den engelgleichen Zuegen

Die Liebe ringen mit der holden Scham,

Und alle Himmel glaubt ich zu erfliegen,

Als ich das leise, suesse Wort vernahm 

O droben nur in selger Geister Choeren

Werd ich des Tones Wohllaut wieder hoeren!



Das treue Herz, das trostlos sich verzehrt,

Und still bescheiden nie gewagt zu sprechen:

Ich kenne den ihm selbst verborgnen Werth,

Am rohen Glueck will ich das Edle raechen.

Dem Armen sei das schoenste Loos bescheert,

Nur Liebe darf der Liebe Blume brechen.

Der schotnste Schatz gehoert dem Herzen an,

Das ihn erwiedern und empfinden kann.









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Der Handschuh

Vor seinem L;wengarten,

Das Kampfspiel zu erwarten,

Sa; K;nig Franz,

Und um ihn die Gro;en der Krone,

Und rings auf hohem Balkone

Die Damen in sch;nem Kranz.

Und wie er winkt mit dem Finger,

Auftut sich der weite Zwinger,

Und hinein mit bed;chtigem Schritt

Ein L;we tritt

Und sieht sich stumm

Ringsum

Mit langem G;hnen

Und sch;ttelt die M;hnen

Und streckt die Glieder

Und legt sich nieder.

Und der K;nig winkt wieder,

Da ;ffnet sich behend

Ein zweites Tor,

Daraus rennt

Mit wildem Sprunge

Ein Tiger hervor.

Wie der den L;wen erschaut,

Br;llt er laut,

Schl;gt mit dem Schweif

Einen furchtbaren Reif

Und recket die Zunge,

Und im Kreise scheu

Umgeht er den Leu,

Grimmig schnurrend,

Drauf streckt er sich murrend

Zur Seite nieder.

Und der K;nig winkt wieder,

Da speit das doppelt ge;ffnete Haus

Zwei Leoparden auf einmal aus,

Die st;rzen mit mutiger Kampfbegier

Auf das Tigertier;

Das packt sie mit seinen grimmigen Tatzen,

Und der Leu mit Gebr;ll

Richtet sich auf, da wirds still;

Und herum im Kreis,

Von Mordsucht hei;,

Lagern sich die greulichen Katzen.

Da f;llt von des Altans Rand

Ein Handschuh von sch;ner Hand

Zwischen den Tiger und den Leun

Mitten hinein.

Und zu Ritter Delorges, spottenderweis,

Wendet sich Fr;ulein Kunigund:

Herr Ritter, ist Eure Lieb so hei;,

Wie Ihr mirs schw;rt zu jeder Stund,

Ei, so hebt mir den Handschuh auf!

Und der Ritter, in schnellem Lauf,

Steigt hinab in den furchtbaren Zwinger

Mit festem Schritte,

Und aus der Ungeheuer Mitte

Nimmt er den Handschuh mit keckem Finger.

Und mit Erstaunen und mit Grauen

Sehns die Ritter und Edelfrauen,

Und gelassen bringt er den Handschuh zur;ck.

Da schallt ihm sein Lob aus jedem Munde,

Aber mit z;rtlichem Liebesblick 

Er verhei;t ihm sein nahes Gl;ck 

Empf;ngt ihn Fr;ulein Kunigunde.

Und er wirft ihr den Handschuh ins Gesicht:

Den Dank, Dame, begehr ich nicht!

Und verl;;t sie zur selben Stunde.









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Hoffnung

Es reden und tr;umen die Menschen viel

Von bessern k;nftigen Tagen;

Nach einem gl;cklichen, goldenen Ziel

Sieht man sie rennen und jagen.

Die Welt wird alt und wird wieder jung,

Doch der Mensch hofft immer Verbesserung.

Die Hoffnungf;hrt ihn ins Leben ein,

Sie umflattert den fr;hlichen Knaben,

Den J;ngling locket ihr Zauberschein,

Sie wird mit dem Greis nicht begraben;

Denn beschlie;t er im Grabe den m;den Lauf,

Noch am Grabe pflanzt er  die Hoffnung auf.



Es ist kein leerer, schmeichelnder Wahn,

Erzeugt im Gehirne des Thoren.

Im Herzen k;ndet es laut sich an:

Zu was Besserm sind wir geboren;

Und was die innere Stimme spricht,

Das t;uscht die hoffende Seele nicht.









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Der Piligrim

Noch in meines Lebens Lenze

War ich, und ich wandert aus,

Und der Jugend frohe Taenze

Liess ich in des Vaters Haus.



All mein Erbteil, meine Habe,

Warf ich froehlich glauben hin,

Und am leichten Pilgerstabe

Zog ich fort mit Kindersinn.



Denn mich trieb ein maechtig Hoffen

Und ein dunkles Glaubenswort,

Wandle, riefs, der Weg ist offen,

Immer nach dem Aufgang fort.



Bis zu einer goldnen Pforten

Du gelangst, da gehst du ein,

Denn das Irdische wird dorten

Himmlisch, unvergaenglich sein.



Abend wards und wurde Morgen,

Nimmer, nimmer stand ich still,

Aber immer bliebs verborgen,

Was ich suche, was ich will.



Berge lagen mir im Wege,

Stroeme hemmten meinen Fuss,

Ueber Schluende baut ich Stege,

Bruecken durch den wilden Fluss.



Und zu eines Stroms Gestaden

Kam ich, der nach Morgen floss;

Froh vertrauend seinem Faden,

Warf ich mich in seinen Schoss.



Hin zu einem grossen Meere

Trieb mich seiner Wellen Spiel;

Vor mir liegts in weiter Leere,

Naeher bin ich nicht dem Ziel.



Ach, kein Weg will dahin fuehren,

Ach, der Himmel ueber mir

Will die Erde nicht beruehren,

Und das Dort ist niemals hier!

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Das Madchen aus der Fremde



In einem Tal bei armen Hirten

Ersehien mit jedem jungen Jahr.

Sobald die ersten Lerchen schwirrten,

Ein Madchen schon und wunderbar.



Sie war nicht in dem Tal geboren,

Man wusste nicht, woher sie kam,

Und sehnell war ihre Spur verloren,

Sobald das Madchen Abschied nahm.



Sie brachte Blumen mit und Frichte

Gereift auf einer andern Flur,

In einem andern Sonnenlichte,

In einer gluchlichern Natur.



Und teilte jedem eine Gabe,

Bem Fruchte, jenem Blumen aus;

Der Jungling und der Greisam Stabe,

Ein jeder ging beschenkt nach Haus.



Willkommen waren alle Gaste,

Doch nahte sich ein liebend Paar,

Dem reichte sie der Gaben beste,

Der Blumen allerschonste dar.







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Die Blumen

Kinder der verj;ngten Sonne,

Blumen der geschm;ckten Flur,

Euch erzog zu Lust und Wonne,

Ja, Euch liebte die Natur.

Sch;n das Kleid mit Licht gesticket,

Sch;n hat Flora Euch geschm;cket

Mit der Farben G;tterpracht.

Holde Fr;hlingskinder, klaget!

Seele hat sie Euch versaget,

Und ihr selber wohnt in Nacht.



Nachtigall und Lerche singen

Euch der Liebe selig Los,

Gaukelnde Sylphiden schwingen

Buhlend sich auf Eurem Scho;.

W;lbte Eures Kelches Krone

Nicht die Tochter der Dione

Schwellend zu der Liebe Pf;hl?

Zarte Fr;hlingskinder, weinet!

Liebe hat sie euch verneinet,

Euch das selige Gef;hl.



Aber hat aus Nanny;s Blicken

Mich der Mutter Spruch verbannt,

Wenn Euch meine H;nde pfl;cken

Ihr zum zarten Liebespfand:

Leben, Sprache, Seelen, Herzen,

Stumme Boten s;;er Schmerzen,

Goss Euch dies Ber;hren ein,

Und der m;chtigste der G;tter

Schlie;t in Eure stillen Bl;tter

Seine hohe Gottheit ein.

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Baurenst;ndchen

Mensch! Ich bitte, guck heraus!

Klecken nicht zwo Stunden,

Steh ich so vor deinem Haus,

Stehe mit den Hunden.

s regnet, was vom Himmel mag,

s gwittert wie zum J;ngsten Tag,

Pudelna; die Hosen!

Platschna; Rock und Mantel, ei!

Rock und Mantel nagelneu,

Alles dieser Losen.

Drau;en, drau;en Saus und Braus!

Mensch! ich bitte, guck heraus.



Ei zum Henker! guck heraus!

L;scht mir die Laterne 

Weit am Himmel Nacht und Graus!

Weder Mond noch Sterne.

Sto; ich schier an Stein und Stock,

Rei;e Wams und ;berrock,

Ach, da; Gott erbarme!

Hecken, Stauden ringsumher,

Gr;ben, H;gel kreuz und quer,

Breche Bein und Arme.

Drau;en, drau;en Nacht und Graus!

Ei zum Henker, guck heraus!



Ei zum Teufel! guck heraus!

H;re mein Gesuche!

Beten, Singen geht mir aus,

Willst du, da; ich fluche?

Mu; ich doch ein Hans Dampf sein,

Fr;r ich nicht zu Stein und Bein,

Wenn ich l;nger bliebe?

Liebe, das verdank ich dir,

Winterbeulen machst du mir,

Du vertrackte Liebe!

Drau;en, drau;en Kalt und Graus!

Ei, zum Teufel, guck heraus.



Donner alle! Was ist das,

Das vom Fenster regnet?

Garstge Hexe, kotigna;,

Hast mich eingesegnet.

Regen, Hunger, Frost und Wind

Leid ich f;r das Teufelskind,

Werde noch gehudelt!

Wetter auch! Ich packe mich!

B;ser D;mon, tummle dich,

Habe satt gedudelt!

Drau;en, drau;en Saus und Braus!

Fahre wohl  Ich geh nach Haus.

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Das Spiel des Lebens

Wollt ihr in meinen Kasten sehn?

Des Lebens Spiel, die Welt im kleinen,

Gleich soll sic eurem Aug erscheinen;

Nur m;;t ihr nicht zu nahe stehn,

Ihr m;;t sie bei der Liebe Kerzen

Und nur bei Amors Fackel sehn.



Schaut her! Nie wird die B;hne leer:

Dort bringen sie das Kind getragen,

Der Knabe h;pft, der J;ngling st;rmt einher,

Es k;mpft der Mann, und alles will er wagen.



Ein jeglicher versucht sein Gl;ck.

Doch schmal nur ist die Bahn zum Rennen:

Der Wagen rollt, die Achsen brennen,

Der Held dringt k;hn voran, der Schw;chling bleibt zur;ck,

Der Stolze f;llt mit l;cherlichem Falle,

Der Kluge ;berholt sie alle.



Die Frauen seht ihr an den Schranken stehn,

Mit holdem Blick, mit sch;nen H;nden

Den Dank dem Sieger auszuspenden.

1796

***




 


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Die Teilung der Erde



Nehmt hin die Welt! rief Zeus von seinen Hoehen

Den Menschen zu, nehmt, sie soll euer sein.

Euch schenk ich sie zum Erb und ewgen Lehen,

Doch teilt euch bruederlich darein.



Da eilt was Haende hat, sich einzurichten,

Es regte sich geschaeftig jung und alt.

Der Ackermann griff nach des Feldes Fruechten,

Der Junker birschte durch den Wald.



Der Kaufmann nimmt, was seine Speicher fassen,

Der Abt waehlt sich den edeln Firnewein,

Der Koenig sperrt die Bruecken und die Strassen,

Und sprach, der Zehente ist mein.



Ganz spaet, nachdem die Teilung laengst geschehen,

Naht der Poet, er kam aus weiter Fern.

Ach! da war ueberall nichts mehr zu sehen,

Und alles hatte seinen Herrn!

 

Weh mir! So soll ich denn allein von allen

Vergessen sein, ich, dein getreuster Sohn?

So liess er laut der Klage Ruf erschallen,

Und warf sich hin vor Jovis Thron.



Wenn du im Land der Traeume dich verweilet,

Versetzt der Gott, so hadre nicht mit mir.

Wo warst du denn, als man die Welt geteilet?

Ich war, sprach der Poet, bei dir.



Mein Auge hing an deinem Angesichte,

An deines Himmels Harmonie mein Ohr.

Verzeih dem Geiste, der, von deinem Lichte

Berauscht, das Irdische verlor!



Was tun! spricht Zeus, die Welt ist weggegeben,

Der Herbst, die Jagd, der Markt ist nicht mehr mein.

Willst du in meinem Himmel mit mir leben,

Sooft du kommst, er soll dir offen sein.

1795






 


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Ritter Toggenburg

Ritter, treue Schwesterliebe

Widmet Euch dies Herz,

Fordert keine andre Liebe,

Denn es macht mir Schmerz.

Ruhig mag ich Euch erscheinen,

Ruhig gehen sehn;

Eurer Augen stilles Weinen

Kann ich nicht verstehn.



Und er h;rt's mit stummem Harme,

Rei;t sich blutend los,

Pre;t sie heftig in die Arme,

Schwingt sich auf sein Ro;,

Schickt zu seinen Mannen allen

In dem Lande Schweiz;

Nach dem Heil'gen Grab sie wallen,

Auf der Brust das Kreuz.



Gro;e Taten dort geschehen

Durch der Helden Arm;

Ihres Helmes B;sche wehen

In der Feinde Schwarm,

Und des Toggenburgers Name

Schreckt den Muselmann,

Doch das Herz von seinem Grame

Nicht genesen kann.



Und ein Jahr hat er's getragen,

Tr;gt's nicht l;nger mehr,

Ruhe kann er nicht erjagen,

Und verl;;t das Heer,

Sieht ein Schiff an Joppes Strande,

Das die Segel bl;ht,

Schiffet heim zum teuren Lande,

Wo ihr Atem weht.



Und an ihres Schlosses Pforte

Klopft der Pilger an,

Ach! und mit dem Donnerworte

Wird Sie aufgetan:

Die Ihr suchet, tr;gt den Schleier,

Ist des Himmels Braut,

Gestern war des Tages Feier,

Der sie Gott getraut.



Da verl;sset er auf immer

Seiner V;ter Schlo;,

Seine Waffen sieht er nimmer,

Noch sein treues Ro;,

Von der Toggenburg hernieder

Steigt er unbekannt,

Denn es deckt die edeln Glieder

H;renes Gewand.



Und erbaut sich eine H;tte

Jener Gegend nah,

Wo das Kloster aus der Mitte

D;strer Linden sah;

Harrend von des Morgens Lichte

Bis zu Abends Schein,

Stille Hoffnung im Gesichte,

Sa; er da allein.



Blickte nach dem Kloster dr;ben,

Blickte stundenlang,

Nach dem Fenster seiner Lieben,

Bis das Fenster klang,

Bis die Liebliche sich zeiget,

Bis das teure Bild

Sich ins Tal herunterneigte,

Ruhig, engelmild.



Und dann legt' er froh sich nieder,

Schlief getr;stet ein,

Still sich freuend, wenn es wieder

Morgen w;rde sein.

Und so sa; er viele Tage,

Sa; viel Jahre lang,

Harrend ohne Schmerz und Klage,

Bis das Fenster klang,



Bis die Liebliche sich zeigte,

Bis das teure Bild

Sich ins Tal herunterneigte,

Ruhig, engelmild.

Und so sa; er, eine Leiche,

Eines Morgens da,

Nach dem Fenster noch das bleiche

Stille Antlitz sah.

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   (  ), ,   , , ,  .     ,  ,  ,      ;              ,  ,   ,        腻.    ,  (1941)

   [Rilke, 18751926]      ,  .     .   .     ,      .  .       .     ,       .         .        ,  ,    .  ,     ,      .     .  ,     :   !      ?     ,  ,       .      -  -  -.    ,         ,    ,  (  !)     :       .      1907 ,       ,      .  ,       ,    ,    1900-     -.   ,         .  ,          .    ,   : " ,    -  .        ,     ,     .       ,         - ;   ,      ,  ,  .    ,           ".         "".      .   ,  ,   .   .   " ".       ,   "" ,  3. ,  ,     "".     : " ,         ,    . - , -    ,      ,         .    . ,   ,         .    ,        .       .      ;      ,      ".       : "   ,   ,     ,   :     ,   ,   ;     ".         ,        ,       ,       : "               ".  ,            .        ,     .         .      ,      .   1906       ,  . .  1913    ,       .   .   ,  .           .  Carmina.  1913  2012 .         .   20- .   60- . XX.         .        .   1921       .     .  1947           . .  1962      .     ( 12)   . . ,   .  1965 .        . .  1965  2012 .   49    .  XX         -2:       XX ,  . .         ,    .

 1975       : ,               : , , ,  ,   ,  ,         , ,           ʠ    .    .     . ,   ,    ,      ,     , ,   .

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Ein weisses Schloss in weisser Einsamkeit.

In blanken Saelen schleichen leise Schauer.

Totkrank krallt das Gerank sich an die Mauer,

Und alle Wege weltwaerts sind verschneit.



Daruber hangt der Himmel brach und breit.

Es blinkt das Schloss. Und laengs den weissen Waenden

Hilft sich die Sehnsucht fort mit irren Haenden 

Die Uhren stehn im Schloss: Es starb die Zeit.



1898




 


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VORFRUEHLING

Haerte schwand. Auf einmal legt sich Schonung

an der Wiesen aufgedecktes Grau.

Kleine Wasser aendern die Betonung.

Zaertlichkeiten, ungenau,



greifen nach der Erde aus dem Raum.

Wege gehen weit ins Land und zeigens.

Unvermutet siehst du seines Steigens

Ausdruck in dem leeren Baum.







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Fruehling



Die Voegel jubeln  lichtgeweckt -,

die blauen Weiten fuellt der Schall aus;

im Kaiserpark das alte Ballhaus

ist ganz mit Blueten ueberdeckt.



Die Sonne schreibt sich hoffnungsvoll

ins junge Gras mit grossen Lettern.

Nur dorten unter welken Blaettern

seufzt traurig noch ein Steinapoll.



Da naht ein Lueftchen, fegt im Tanz

hinweg das gelbe Blattgeranke

und legt um seine Stirn, die blanke,

den blauenden Syringenkranz.




 


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Abendwolken.

Abend . . . . .Stille die Fernen. Ich schau

Hoch ob verdaemmernder Huegellehne

Wandelnde Wolken, silberne Kaehne,

Schimmernd schwimmen im bleichen Blau.



Gleiten so leicht in die Weite hinaus . . .




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   ,     (https://www.litres.ru/rayner-mariya-rilke/eto-sama-poeziya/)  .

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